Neuer Streckenrekord durch den Spanier: Marathon: Kimutai und Rey siegen
zuletzt aktualisiert: 27.04.2003 - 14:12Hamburg (rpo). Der Spanier Julio Rey hat zum zweiten Mal in seiner Karriere den Hamburg-Marathon gewonnen und lief in 2:07:27 Stunden sogar einen Streckenrekord. Bei den Frauen sicherte sich Hellen Kimutai aus Kenia den Erfolg.
Für den Start-Ziel-Sieg erhielt der 31 Jahre alte Spanier eine Prämie von 50 000 Euro. Wegen der sicherheitsbedingten Sperrung um das amerikanische Konsulat war die 42,195 Kilometer lange Strecke erstmals umgelegt worden. Der dominante Rey ließ die Kenianer Henry Cherono (2:11:55) und Barnabas Rutto (2:11:59) deutlich hinter sich.
"Ich wollte noch schneller laufen, aber der Wind von vorn hat mir zu schaffen gemacht. Das hat viel Kraft gekostet", sagte Rey, der auch von seinen Tempomachern im Stich gelassen wurde. Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden seines Bruders Fernando musste Rey als einsamer Läufer an der Spitze das Rennen bei nur kühlen elf Grad bestreiten. Eine deutsche Jahresbestleistung stellte Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterding) als Zehnter mit 2:15:15 Stunden auf.
Mit persönlicher Bestleistung von 2:25:53 Stunden siegte die Kenianerin Hellen Kimutai. Mitfavoritin und EM-Zweite Luminita Zaituc (Braunschweig) war bereits frühzeitig wegen einer Verletzung ausgestiegen. Shitaye Gemechu (Äthiopien/2:27:46) und Helena Javornik (Slowenien/2:28:13) kamen auf Rang zwei und drei. Mehr als 300 000 Zuschauer säumten die Strecke des Frühjahrsklassikers, bei dem ein Teilnahmerekord von 21 500 Läufern aufgestellt wurde.
Ergebnisse:
Männer:
1. Julio Rey (Spanien) 1:07:27 Stunden (Streckenrekord); 2. Henry Cherono (Kenia) 2:11:55; 3. Barnabas Rutto (Kenia) 2:11:59; 4. Vanderlei Lima (Brasilien) 2:12:16; 5. Leonid Schwetzow (Russland) 2:12:43; 6. Isaac Kiprono (Kenia) 2:12:54; ...10. Martin Beckmann (Leinfelden) 2:15:15; 18. Steffen Benecke (Hamburg) 2:22:05; 20. Matthias Strotmann (Braunschweig) 2:25:18
Frauen:
1. Hellen Kimutai (Kenia) 2:25:52 Stunden; 2. Shitaye Gemechu (Äthiopien) 2:27:46; 3. Helena Javornik (Slowenien) 2:28:13; 4. Marlen Renders (Belgien) 2:28:31; 5. Renata Paradowska (Polen) 2:29:17; 6. Marcia Narlock (Brasilien) 2:29:59; ...10. Sylvia Renz (Berlin) 2:35:39; 13. Josefa Matheis (Eisenberg) 2:51:49; 14. Tatja Wolters (Hamburg) 2:53:17
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