Teures Wunderpferd: Österreicher wollen Totilas kaufen
zuletzt aktualisiert: 10.02.2012 - 13:34Düsseldorf (RPO). Läuft das teuerste Dressurpferd der Welt bald nicht mehr in deutschen Farben? Wenn es nach dem österreichischen Reitstall von Gaston Glock geht, schon. Denn der will Totilas kaufen.
Das berichtet die "kleinezeitung". Demnach will Totilas' Ex-Reiter Edward Gal seinen Millionenhengst zurück. Und da Gal seit Kurzem für Glock reitet, hat der österreichische Ingenieur bei den Besitzern des Wunderpferdes angefragt - und eine deutliche Absage erhalten. "Wir denken nicht daran, Totilas zu verkaufen, das ist lächerlich", wird Klaus-Martin Rath, Ehemann von Totilas-Mitbesitzerin Ann Katrin Linsenhoff, von der "kleinenzeitung" zitiert.
Selbst bei einem Angebot jenseits des Kaufpreises würde Linsenhoff nicht schwach werden. "Die Summe müsste völlig verrückt sein. Aber jeder, der unsere Familie und meine Frau kennt, der weiß, dass wir nie ein Pferd verkaufen. Totilas bleibt unverkäuflich und wird kein Österreicher", sagt Klaus-Martin Rath.
Im Oktober 2010 hatte Paul Schockemöhle Totlias für eine Summe zwischen zehn und 15 Millionen Euro gekauft und zusammen mit Linsenhoff eine Besitzergemeinschaft gegründet. Gal verlor Totilas an den deutschen Reiter-Kollegen Matthias Alexander Rath, dessen Ergebnisse bislang eher enttäuschen - und will den Hengst jetzt zurück. "Gal ist schon seit Monaten hinter Totilas her und will ihn auf Biegen und Brechen zurück. Aber warum wurde dann das Pferd an uns verkauft, nur wegen der Provisionen? Ich empfinde das Interesse als Störfeuer", sagt Raths Vater Klaus-Martin zu dem angeblichen Interesse aus Österreich.
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