Weltreiterspiele in Aachen: Prominente am Parcours
VON JÜRGEN STOCK - zuletzt aktualisiert: 18.08.2006 - 18:15Aachen (RP). Seine Königliche Hoheit Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum ist nicht nur Kronprinz im Golf-Königreich Dubai und Verteidigungsminister seines Landes, sondern auch ein gleichermaßen begüterter wie begeisterter Reiter. Offenbar auch ein sehr guter. Jedenfalls startet er bei der Reit-WM in Aachen in der Disziplin Dauerreiten. 160 Kilometer durch drei Nationen. Keine leichte Prüfung für den königlichen Allerwertesten.
Aus dem Vereinigten Königreich hat sich Prinzessin Anne angesagt und aus Dänemark Prinzessin Benedikte. Pferde und Adel, das passt zusammen. Besonders die Mitglieder der Herrscherhäuser im Nahen Osten und in Südostasien wissen den Wert edler Rösser zu schätzen. So reist aus Bahrein König Hamad bin Isa Al Khalifa an, dessen Familie zu den reichsten dieser Erde gerechnet wird. Das jordanische Königshaus vertritt Prinzessin Alia bint Al Hussein.
So viel zahlungskräftige Prominenz ist ein Segen für die Gastronomie: Nicht nur im Aachener Quellenhof, sondern auch in den Luxus- Hotels von Köln und Düsseldorf sind die Suiten für die WM-Zeit bereits seit Monaten ausgebucht. Auch Kanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Horst Köhler wollen vorbeischauen.
Regine Sixt, Ute Henriette Ohoven, Hans-Dietrich Genscher, Guido Westerwelle, Jürgen Rüttgers und Otto Schily werden sich das Spektakel ebenfalls nicht entgehen lassen. Im Publikum wird sich auch ein Monarch aus Deutschland einfinden. Traditionsgemäß hält abseits des Parcours der Aachener Printenkönig Hermann Bühlbecker, Professor und Alleininhaber von „Lambertz- Printen“, Hof.
Er dürfte wieder etliche der so genannten „Hospitality“- Karten gebucht haben. 550 Euro kostet eines dieser Tagestickets, die vorzugsweise an Unternehmen gehen. Dafür gibt’s dann Champagner, Wein, Hummer und Austern nach Belieben.
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