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Leichtathletik-EM: Psycho-Bremse stoppt Gold-Tipp Müller

zuletzt aktualisiert: 28.07.2010 - 22:19

Barcelona (RPO). Deutschlands Leichtathleten haben bei der EM in Barcelona einen klassischen Fehlstart hingelegt. Nach dem Scheitern der Kugelstoßerinnen am Vortag wurde Nadine Müller beim Griff nach dem Diskus-Gold als Achte von ihrer Psychobremse gestoppt.

Nun soll die Speerwurf-Olympiadritte Christina Obergföll am Donnerstag die erste Medaille holen. Denn Stunden vor Nadine Müller (Halle/Saale) hatte schon die über sich hinaus wachsende Melanie Seeger (Potsdam) als Vierte im 20-km-Gehen Bronze verpasst.

Den Fehlstart konnte am Ende auch Sabrina Mockenhaupt (Köln) nicht verhindern, die im 10.000-m-Finale in 32:06,02 Minuten auf dem sechsten Platz landete. Gold holte in die gebürtige Äthiopierin Elvan Abeylegesse für die Türkei. Im Weitsprung triumphierte die Lettin Ineta Radevica überraschend mit Landesrekord von 6,92 m, das Hammerwerfen der Männer entschied der Slowake Libor Charfreitag mit 80,02 m für sich.

Den internationalen Höhepunkt des zweiten EM-Tages entschied Frankreichs Jungstar Christophe Lemaitre für sich. Der erste weiße Sprinter, der unter zehn Sekunden blieb (9,98), setzte sich im Finale bei 1,0 m Gegenwind trotz der langsamsten Reaktionszeit im Startblock in 10,11 Sekunden durch und wurde damit der erste französische 100-m-Europameister seit 48 Jahren.

Nadine Müller war frustriert: "So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Wenn du Linkswerfer bist und der Wind von rechts kommt, ist das einfach ein bisschen blöd", bekannte die WM-Sechste, räumte aber ein: "Es haben heute auch die Beine nicht mit dem Oberkörper zusammengespielt. Jetzt gilt es, den Wettkampf abzuhaken. In der Diamond League will ich jetzt die anderen Mädels schlagen."

Müller, Weltranglisten-Erste mit 67,78 m, zeigte von Beginn an Nerven bei ihrem ersten großen Medaillenwettstreit als Favoritin. Schwachen 57,78 m zum Auftakt folgten zwei noch stärker verunglückte Würfe. "Ihre Beine sind das Problem", erkannte Trainer Rene Sack. Korrekturversuche halfen nicht, erstmal das Glück: Als Letzte zog die WM-Sechste in den Endkampf ein.

Doch statt befreit zu sein von einer Last, konnte die 1,93 m lange Blondine die Psycho-Bremse nicht lösen. Zwei blamablen 56-m-Würfen folgte zum Schluss statt des Befreiungsschlags noch ein ungültiger Versuch. Damit war die Frau, die Nummer eins des Kontinents werden wollte, nur zweitbeste Deutsche hinter Sabine Rumpf (LG Goldener Grund/Selters), die wenigstens 58,89 m zu Stande brachte beim Überraschungssieg der Kroatin Sandra Perkovic (20) mit 64,67 m im letzten Versuch.

Stunden zuvor ließ Melanie Seeger Platz vier im 20-km-Gehen, größter deutscher Erfolg der Disziplin bei Freiluft-Titelkämpfen, Schelte folgen. "Mir wurde nach dem Babyjahr 2009 für ein Jahr die Sporthilfe gestrichen. Und dann hielt es der DLV nicht für nötig, meinen Trainer Michael Klabuhn zur EM mitzunehmen", kritisierte die Olympiafünfte von Athen 2004 beim russischen Dreifach-Triumph mit Olympiasiegerin Olga Kaniskina (1:27:44) an der Spitze.

Seeger freute sich jedoch auch: "Dieser vierte Platz fühlt sich an wie eine Medaille. Es war das Rennen meines Lebens. Bei Olympia 2012 in London will ich mein großes Ding machen."

Im Hammerwerfen erreichte Vize-Weltmeisterin Betty Heidler mit 71,85 m souverän das Finale am Freitag. "Ich will mindestens Silber", sagt die 26-Jährige. Dagegen scheiterte überraschend ihre Frankfurter Klubkameradin Kathrin Klaas. "Bittere Enttäuschung", fand Trainer Michael Deyhle nach schwachen 65,82 m der WM-Vierten und Weltranglisten-Fünften (74,53).

Über 100 m erhöhte Sprinterin Yasmin Kwadwo (Wattenscheid) als Vorlauf-Vierte in indiskutablen 11,68 Sekunden die Zahl deutscher Erstrunden-Ausfälle auf sechs. Mindestens auf Bronze hoffen darf Verena Sailer, die trotz 1,5 m Gegenwind in 11,27 Sekunden Schnellste der gesamten Disziplin war. Im Halbfinale am Donnerstag steht Anne Möllinger (beide Mannheim), Vorlauf-Vierte in 11,51. Das 100-m-Finale hatten alle drei deutschen Männer verpasst.

Das Stab-Finale am Freitag erreichte ein deutsches Frauen-Trio. Carolin Hingst (Mainz) und Silke Spiegelburg (Leverkusen) stießen als Nummer eins und zwei der Europarangliste mit 4,40 m in den Endkampf ohne Polens Weltmeisterin Anna Rogowska vor. Lisa Ryzih (Ludwigshafen) reichten 4,35 m zum Weiterkommen. Über 1500 m kam der Berliner Carsten Schlangen in 3:41,65 als Halbfinal-Dritter in den Endlauf am Freitag. Dagegen scheiterte Moritz Waldmann (Hannover) als 12. und im 400-m-Hürden-Halbfinale Fabienne Kohlmann (Karlstadt) trotz Bestzeit als Vierte in 55,49.


STATISTIK

ENTSCHEIDUNGEN (6):

Männer:

100 m (1,0 m Gegenwind):

Gold: Christophe Lemaitre (Frankreich) 10,11 Sekunden
Silber: Mark Lewis-Francis (Großbritannien) 10,18
Bronze: Martial Mbandjock (Frankreich) 10,18
4. Francis Obikwelu (Portugal) 10,18 5. Dwain Chambers (Großbritannien) 10,18 6. Jaysuma Saidy Ndure (Norwegen) 10,31 7. Emanuele Di Gregorio (Italien) 10,34 Simone Collio (Italien) DNF

Hammerwerfen:
Gold: Libor Charfreitag (Slowakei) 80,02 m
Silber: Nicola Vizzoni (Italien) 79,12
Bronze: Krisztian Pars (Ungarn) 79,06
4. Valeri Sviatokha (Weißrussland) 78,20 5. Szymon Ziolkowski (Polen) 77,99 6. Oleksiy Sokyrskyy (Ukraine) 76,62 7. Wojciech Kondratowicz (Polen) 75,30 8. Igor Vinichenko (Russland) 74,71 9. Kristof Nemeth (Ungarn) 73,93 10. Olli-Pekka Karjalainen (Finnland) 73,70 11. Nicolas Figere (Frankreich) 72,56

Frauen:

10 000 m:
Gold: Elvan Abeylegesse (Türkei) 31:10,23 Minuten
Silber: Inga Abitova (Russland) 31:22,83
Bronze: Jessica Augusto (Portugal) 31:25,77
4. Hilda Kibet (Niederlande) 31:36,90 5. Meryem Erdogan (Türkei) 31:44,86 6. Sabrina Mockenhaupt (Köln) 32:06,02 7. Yelena Sokolova (Russland) 32:36,71 8. Krisztina Papp (Ungarn) 32:49,05 9. Dulce Felix (Portugal) 33:12,93 10. Sviatlana Kudzelich (Weißrussland) 33:31,33 11. Martina Strähl (Schweiz) 33:37,89 12. Jacqueline Martin (Spanien) 34:11,49 13. Zsófia Erdelyi (Ungarn) 34:57,77 Federica Dal Ri (Italien) DNF Karoline Bjerkeli Grívdal (Norwegen) DNF Maria Sig Míller (Dänemark) DNF Sara Moreira (Portugal) DNF Liliya Shobukhova (Russland) DNF

20 km Gehen:
Gold: Olga Kaniskina (Russland) 1:27:44 Stunden
Silber: Anisya Kirdyapkina (Russland) 1:28:55
Bronze: Vera Sokolova (Russland) 1:29:32
4. Melanie Seeger (Potsdam) 1:29:43 5. Beatriz Pascual (Spanien) 1:29:52 6. Vera Santos (Portugal) 1:30:52 7. Kristina Saltanovic (Litauen) 1:31:40 8. Ana Cabecinha (Portugal) 1:31:48 9. Inês Henriques (Portugal) 1:32:26 10. Jo Jackson (Großbritannien) 1:33:33 11. Maria Jose Poves (Spanien) 1:34:19 12. Agnieszka Dygacz (Polen) 1:34:51 13. Brigita Virbalyte-Dimsiene (Litauen) 1:35:00 14. Nastassia Yatsevich (Weißrussland) 1:36:59 15. Neringa Aidietyte (Litauen) 1:37:32 16. Lucie Pelantova (Tschechien) 1:41:35 Paulina Buziak (Polen) DSQ Sibilla Di Vincenzo (Italien) DSQ Zuzana Malikova (Slowakei) DNF Alina Matveyuk (Weißrussland) DNF Olive Loughnane (Irland) DNF Maria Vasco (Spanien) DNF

Weitsprung:
Gold: Ineta Radevica (Lettland) 6,92 m
Silber: Naide Gomes (Portugal) 6,92
Bronze: Olga Kucherenko (Russland) 6,84
4. Viktoriya Rybalko (Ukraine) 6,78 5. Lyudmila Kolchanova (Russland) 6,75 6. Nastassia Mironchyk (Weißrussland) 6,75 7. Renata Medgyesova (Slowakei) 6,71 8. Ivana Spanovic (Serbien) 6,60 9. Jana Veldakova (Slowakei) 6,54 10. Anna Jagaciak (Polen) 6,36 11. Carolina Klüft (Schweden) 6,33 12. Margrethe Renström (Norwegen) 6,18

Diskuswerfen:
Gold: Sandra Perkovic (Kroatien) 64,67 m
Silber: Nicoleta Grasu (Rumänien) 63,48
Bronze: Joanna Wisniewska (Polen) 62,37
4. Natalya Sadova (Russland) 61,20 5. Zinaida Sendriute (Litauen) 60,70 6. Dragana Tomasevic (Serbien) 60,10 7. Sabine Rumpf (Goldener Grund/Selters) 58,89 8. Nadine Müller (Halle/Saale) 57,78 9. Monique Jansen (Niederlande) 56,29 10. Svetlana Saykina (Russland) 56,09 11. Anna Söderberg (Schweden) 55,60 12. Wioletta Potepa (Polen) 55,48

VORENTSCHEIDUNGEN:

Männer:

100 m, Halbfinale: 1. Christophe Lemaitre (Frankreich) 10,06 Sekunden (Q) 2. Dwain Chambers (Großbritannien) 10,10 (Q) 3. Jaysuma Saidy Ndure (Norwegen) 10,16 (Q) 4. Emanuele Di Gregorio (Italien) 10,17 (Q) 5. Martial Mbandjock (Frankreich) 10,19 (Q) 6. Mark Lewis-Francis (Großbritannien) 10,21 (q) 7. Simone Collio (Italien) 10,23 (q) 8. Francis Obikwelu (Portugal) 10,25 (Q) 9. Ryan Moseley (Österreich) 10,27 10. James Dasaolu (Großbritannien) 10,31 11. Fabio Cerutti (Italien) 10,33 12. Alexander Kosenkow (Wattenscheid) 10,38 13. Ronald Pognon (Frankreich) 10,43 14. Jason Smyth (Irland) 10,46 15. Ronalds Arajs (Lettland) 10,47 16. Hannu Hämäläinen (Finnland) 10,47 17. Dmitriy Glushchenko (Israel) 10,50 18. Matic Osovnikar (Slowenien) 10,51 19. Angel David Rodriguez (Spanien) 10,51 20. Tobias Unger (München) 10,52 21. Pawel Stempel (Polen) 10,53 22. Robert Kubaczyk (Polen) 10,55 23. Dariusz Kuc (Polen) 10,65 24. Christian Blum (Chemnitz) 10,69

400 m, Halfinale: 1. Jonathan Borlee (Belgien) 44,71 Sekunden (Q) 2. David Gillick (Irland) 44,79 (Q) 3. Leslie Djhone (Frankreich) 44,87 (Q) 4. Michael Bingham (Großbritannien) 44,88 (Q) 5. Martyn Rooney (Großbritannien) 45,00 (q) 6. Kacper Kozlowski (Polen) 45,24 (q) 7. Kevin Borlee (Belgien) 45,32 (Q) 8. Marco Vistalli (Italien) 45,38 9. Teddy Venel (Frankreich) 45,55 10. Marcin Marciniszyn (Polen) 45,58 11. Andrea Barberi (Italien) 45,63 12. Vladimir Krasnov (Russland) 45,64 (Q) 13. Maksim Dyldin (Russland) 45,66 14. Dmytro Ostrovskyy (Ukraine) 45,81 15. Yannick Fonsat (Frankreich) 46,03 16. Sebastjan Jagarinec (Slowenien) 46,13 17. Dimitrios Gravalos (Griechenland) 46,30 18. Arnaud Destatte (Belgien) 46,38 19. Catalin Cimpeanu (Rumänien) 46,43 20. Conrad Williams (Großbritannien) 46,60 21. Piotr Klimczak (Polen) 46,68 22. Gordon Kennedy (Irland) 46,72 23. Petros Kiriakidis (Griechenland) 46,90 24. Marc Orozco (Spanien) 46,96

800 m, Vorläufe: 1. Jakub Holusa (Tschechien) 1:47,94 Minuten (Q) 2. Kevin Lopez (Spanien) 1:48,13 (Q) 3. Brice Etes (Monaco) 1:48,54 (Q) 4. Anis Ananenka (Weißrussland) 1:49,29 (q) 5. David Mccarthy (Irland) 1:49,53 (q) 6. Mario Scapini (Italien) 1:49,67 (q) 7. Marcin Lewandowski (Polen) 1:49,78 (Q) 8. Hamid Oualich (Frankreich) 1:49,92 (Q) 9. Luis Alberto Marco (Spanien) 1:49,96 (Q) 10. Michael Rimmer (Großbritannien) 1:49,99 (Q) 11. Giordano Benedetti (Italien) 1:50,00 (Q) 12. David Bustos (Spanien) 1:50,01 (Q) 13. Cristian Vorovenci (Rumänien) 1:50,05 (q) 14. Adam Kszczot (Polen) 1:50,08 (Q) 15. Arnoud Okken (Niederlande) 1:50,13 (Q) 16. Tamas Kazi (Ungarn) 1:50,21 17. Lukas Rifesser (Italien) 1:50,40 (Q) 18. Jozef Repcik (Slowakei) 1:50,51 19. Yuriy Koldin (Russland) 1:50,64 20. Joni Jaako (Schweden) 1:50,93 21. Jozef Pelikan (Slowakei) 1:51,29 22. Dustin Emrani (Israel) 1:51,51 23. Andreas Rapatz (Österreich) 1:51,55 24. Mikko Lahtio (Finnland) 1:51,76 25. Jan Van Den Broeck (Belgien) 1:51,79 26. Andreas Hjartbro Bube (Dänemark) 1:51,91 27. Andreas Smout (Belgien) 1:52,04 28. Vitalij Kozlov (Litauen) 1:52,18 29. Mattias Claesson (Schweden) 1:52,53 30. Christophe Bestgen (Luxemburg) 1:52,64 31. Anton Asplund (Schweden) 1:55,23 Robert Lathouwers (Niederlande) DSQ

1500 m, Halbfinale: 1. Reyes Estevez (Spanien) 3:40,86 Minuten (Q) 2. Arturo Casado (Spanien) 3:40,98 (Q) 3. Andy Baddeley (Großbritannien) 3:41,46 (Q) 4. Manuel Olmedo (Spanien) 3:41,47 (Q) 5. Carsten Schlangen (Berlin) 3:41,65 (Q) 6. Tom Lancashire (Großbritannien) 3:41,68 (Q) 7. Colin Mccourt (Großbritannien) 3:41,77 (Q) 8. Christian Obrist (Italien) 3:42,02 (q) 9. Yoann Kowal (Frankreich) 3:42,06 (q) 10. Mateusz Demczyszak (Polen) 3:42,15 (Q) 11. Andreas Vojta (Österreich) 3:42,16 (q) 12. Goran Nava (Serbien) 3:42,40 (q) 13. Henrik Ingebrigtsen (Norwegen) 3:42,62 14. Kristof Van Malderen (Belgien) 3:42,80 15. Niclas Sandells (Finnland) 3:42,82 16. Kim Ruell (Belgien) 3:42,94 17. Morten Toft Munkholm (Dänemark) 3:43,05 18. Thomas Chamney (Irland) 3:43,60 19. Mikael Bergdahl (Finnland) 3:43,90 20. Rory Chesser (Irland) 3:44,01 21. Rizak Dirshe (Schweden) 3:44,40 22. Jonas Hamm (Finnland) 3:44,98 23. Morten Velde (Norwegen) 3:45,20 24. Dmitrijs Jurkevics (Lettland) 3:45,21 25. Moritz Waldmann (Hannover) 3:48,60 26. Peter Szemeti (Ungarn) 3:52,14 27. Niels Verwer (Niederlande) 3:52,67

400 m Hürden, Vorläufe: 1. Rhys Williams (Großbritannien) 49,35 Sekunden (Q) 2. Periklis Iakovakis (Griechenland) 49,49 (Q) 3. Josef Prorok (Tschechien) 49,97 (Q) 4. David Greene (Großbritannien) 50,11 (Q) 5. Aleksandr Derevyagin (Russland) 50,14 (Q) 6. Attila Nagy (Rumänien) 50,31 (q) 7. Fadil Bellaabouss (Frankreich) 50,32 (Q) 7. Stanislav Melnykov (Ukraine) 50,32 (Q) 9. Nathan Woodward (Großbritannien) 50,45 (Q) 10. Michal Uhlik (Tschechien) 50,47 (q) 11. Michaël Bultheel (Belgien) 50,48 (Q) 12. Heni Kechi (Frankreich) 50,50 (Q) 13. Stef Vanhaeren (Belgien) 50,71 (q) 14. Sébastien Maillard (Frankreich) 50,73 (Q) 15. Nils Duerinck (Belgien) 50,89 (Q) 16. Giacomo Panizza (Italien) 51,11 (q) 17. Spiridon Papadopoulos (Griechenland) 51,25 18. Tuncay Örs (Türkei) 51,41 19. Fausto Santini (Schweiz) 51,43 20. Diego Cabello (Spanien) 51,48 21. Ignacio Sarmiento (Spanien) 51,82 22. Joao Ferreira (Portugal) 52,27 23. Jussi Heikkilä (Finnland) 52,46 24. Rafal Omelko (Polen) 52,54 25. Aarne Nirk (Estland) 52,75 26. Silvestras Guogis (Litauen) 53,38 27. Björgvin Vikingsson (Island) 54,46 Sotirios Iakovakis (Griechenland) DSQ Andreas Totsas (Norwegen) DSQ

Frauen:

100 m, Vorläufe: 1. Verena Sailer (Mannheim) 11,27 Sekunden (Q) 2. Veronique Mang (Frankreich) 11,35 (Q) 2. Ezinne Okparaebo (Norwegen) 11,35 (Q) 2. Myriam Soumare (Frankreich) 11,35 (Q) 5. Mariya Ryemyen (Ukraine) 11,38 (Q) 6. Anna Gurova (Russland) 11,42 (Q) 7. Christine Arron (Frankreich) 11,45 (Q) 7. Laura Turner (Großbritannien) 11,45 (Q) 9. Lina Grincikaite (Litauen) 11,48 (Q) 10. Yeoryia Kokloni (Griechenland) 11,50 (Q) 11. Anne Möllinger (Mannheim) 11,51 (Q) 12. Ailis Mcsweeney (Irland) 11,52 (q) 12. Yuna Mekhtizade (Russland) 11,52 (Q) 12. Digna Luz Murillo (Spanien) 11,52 (q) 15. Nataliya Pohrebnyak (Ukraine) 11,53 (Q) 16. Yuliya Balykina (Weißrussland) 11,55 (Q) 17. Yuliya Katsura (Russland) 11,57 18. Ivet Lalova (Bulgarien) 11,58 18. Yulia Nestsiarenka (Weißrussland) 11,58 18. Olesya Povh (Ukraine) 11,58 (Q) 21. Alena Neumiarzhytskaya (Weißrussland) 11,63 22. Yasmin Kwadwo (Wattenscheid) 11,68 23. Katerina Cechova (Tschechien) 11,69 24. Tina Murn (Slowenien) 11,70 25. Andreea Ograzeanu (Rumänien) 11,78 26. Inna Eftimova (Bulgarien) 11,79 27. Manuela Levorato (Italien) 11,80 27. Marika Popowicz (Polen) 11,80 29. Lena Berntsson (Schweden) 11,84 30. Sara Maroncelli (San Marino) 12,64 31. Ivana Rozman (Mazedonien) 12,90

400 m, Halbfinale: 1. Kseniya Ustalova (Russland) 50,96 Sekunden (Q) 2. Libania Grenot (Italien) 51,03 (Q) 3. Tatyana Firova (Russland) 51,11 (Q) 4. Antonina Krivoshapka (Russland) 51,52 (Q) 5. Antonina Yefremova (Ukraine) 51,67 (Q) 6. Muriel Hurtis-houairi (Frankreich) 51,97 (q) 7. Denisa Rosolova (Tschechien) 52,34 (Q) 8. Marta Milani (Italien) 52,36 (q) 9. Virginie Michanol (Frankreich) 52,37 10. Joanne Cuddihy (Irland) 52,58 11. Maris Mägi (Estland) 52,85 12. Lee Mcconnell (Großbritannien) 53,15 13. Kseniya Karandyuk (Ukraine) 53,18 14. Darya Prystupa (Ukraine) 53,48 15. Helene Nordquist (Schweden) 53,78 16. Barbara Petrahn (Ungarn) 53,78 17. Jitka Bartonickova (Tschechien) 54,16 17. Agata Bednarek (Polen) 54,16 19. Meliz Redif (Türkei) 54,19 20. Pinar Saka (Türkei) 54,33 21. Begona Garrido (Spanien) 54,65 22. Jasna Horozic (Bosnien-Herzegowina) 55,97 Agni Derveni (Griechenland) DSQ

400 m Hürden, Halbfinale: 1. Natalya Antyukh (Russland) 54,28 Sekunden (Q) 2. Zuzana Hejnova (Tschechien) 54,61 (Q) 3. Angela Morosanu (Rumänien) 54,67 (Q) 4. Perri Shakes-Drayton (Großbritannien) 54,73 (Q) 4. Vania Stambolova (Bulgarien) 54,73 (Q) 6. Yevgeniya Isakova (Russland) 54,81 (Q) 7. Eilidh Child (Großbritannien) 55,27 (q) 8. Natalya Ivanova (Russland) 55,31 (q) 9. Fabienne Kohlmann (Karlstadt-Gambach) 55,49 10. Hanna Titimets (Ukraine) 55,84 11. Anna Yaroshchuk (Ukraine) 56,29 12. Ieva Zunda (Lettland) 56,37 13. Manuela Gentili (Italien) 56,56 14. Marzena Koscielniak (Polen) 56,72 15. Zuzana Bergrova (Tschechien) 57,41 16. Elodie Ouedraogo (Belgien) 58,60

3000 m Hindernis, Vorläufe: 1. Layes Abdullayeva (Aserbaidschan) 9:40,42 Minuten (Q) 2. Lyubov Kharlamova (Russland) 9:40,81 (Q) 3. Katarzyna Kowalska (Polen) 9:41,14 (Q) 4. Marta Dominguez (Spanien) 9:41,93 (Q) 5. Sophie Duarte (Frankreich) 9:42,33 (q) 6. Fionnuala Britton (Irland) 9:44,84 (q) 7. Wioletta Frankiewicz (Polen) 9:46,38 (Q) 8. Yuliya Zarudneva (Russland) 9:46,40 (Q) 9. Hatti Dean (Großbritannien) 9:46,43 (Q) 10. Ancuta Bobocel (Rumänien) 9:48,01 (Q) 11. Zulema Fuentes-Pila (Spanien) 9:50,97 (q) 12. Oxana Juravel (Moldawien) 9:53,43 (q) 13. Rosa Maria Morato (Spanien) 9:53,96 14. Sandra Eriksson (Finnland) 9:55,73 15. Livia Toth (Ungarn) 10:03,97 16. Marcela Lustigova (Tschechien) 10:05,22 17. Lyudmila Kuzmina (Russland) 10:10,83 18. Stephanie O'Reilly (Irland) 10:13,94 19. Binnaz Uslu (Türkei) 10:15,28 20. Barbara Parker (Großbritannien) 10:20,99 Ulrika Johansson (Schweden) DNF Iróni Kokkinariou (Griechenland) DNF

Stabhochsprung, Qualifikation: 1. Svetlana Feofanova (Russland) 4,40 m (Q) 1. Jirina Ptacnikova (Tschechien) 4,40 (Q) 1. Silke Spiegelburg (Leverkusen) 4,40 (Q) 4. Yuliya Golubchikova (Russland) 4,40 (Q) 4. Carolin Hingst (Mainz) 4,40 (Q) 6. Anastasiya Shvedova (Weißrussland) 4,40 (Q) 7. Kate Dennison (Großbritannien) 4,35 (q) 7. Tina Sutej (Slowenien) 4,35 (q) 9. Minna Nikkanen (Finnland) 4,35 (q) 10. Lisa Ryzih (Ludwigshafen) 4,35 (q) 11. Cathrine Larsasen (Norwegen) 4,35 (q) 12. Anna Katharina Schmid (Schweiz) 4,35 (q) 13. Nikolia Kiriakopoulou (Griechenland) 4,25 14. Naroa Agirre (Spanien) 4,25 15. Marianna Zachariadi (Zypern) 4,25 16. Romana Malacova (Tschechien) 4,25 17. Afroditi Skafida (Griechenland) 4,25 18. Hanna-Mia Persson (Schweden) 4,15 18. Anna Maria Pinero (Spanien) 4,15 20. Caroline Bonde Holm (Dänemark) 4,15 21. Victoria Pena (Irland) 4,15 22. Elena Scarpellini (Italien) 4,05 23. Maria Eleonor Tavares (Portugal) 4,05 24. Sandra-Helena Homo (Portugal) 3,95

Hammerwerfen, Qualifikation: 1. Tatyana Lysenko (Russland) 72,36 m (Q) 2. Betty Heidler (Frankfurt/Main) 71,85 (Q) 3. Anita Wlodarczyk (Polen) 71,17 (Q) 4. Silvia Salis (Italien) 70,33 (Q) 5. Nataliya Zolotuhina (Ukraine) 69,31 (Q) 6. Zalina Marghieva (Moldawien) 69,22 (Q) 7. Bianca Perie (Rumänien) 68,67 (q) 8. Eva Orban (Ungarn) 68,59 (q) 9. Marina Marghieva (Moldawien) 67,84 (q) 10. Merja Korpela (Finnland) 67,58 (q) 11. Berta Castells (Spanien) 66,61 (q) 12. Tracey Andersson (Schweden) 66,48 (q) 13. Mona Holm (Norwegen) 66,18 14. Alexandra Papayeoryiou (Griechenland) 65,88 15. Kathrin Klaas (Frankfurt/Main) 65,82 16. Malgorzata Zadura (Polen) 65,45 17. Stephanie Falzon (Frankreich) 64,34 18. Volha Tsander (Weißrussland) 62,69 19. Katerina Safrankova (Tschechien) 62,63 20. Lenka Ledvinova (Tschechien) 60,74 21. Paraskevi Theodorou (Zypern) 60,16

Quelle: SID/born

 
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