126. US Open: Roddick fordert übermächtigen Federer im Finale
zuletzt aktualisiert: 10.09.2006 - 14:20New York (rpo). Andy Roddick kämpft bei den 126. US Open in New York im Finale gegen den Weltranglistenersten Roger Federer um den letzten Grand-Slam-Titel des Jahres. Der US-Amerikaner nährt damit weiter die Hoffnungen des Publikums auf einen Heimsieg. Roddick setzte sich in der Vorschlussrunde 6:7 (5:7), 6:0, 7:6 (7:3), 6:3 gegen den Russen Michail Juschni durch. Federer war vorher durch ein 6:1, 7:5, 6:4 gegen Nikolaj Dawydenko ins Endspiel eingezogen.
"Das bedeutet mir alles. Ich werde mich jetzt fünf Minuten freuen und dann gegen Roger versuchen, die US Open zu gewinnen", sagte Roddick. Das dürfte allerdings schwer genug werden, denn Federer ist klarer Favorit und steht zum sechsten Mal hintereinander in einem Grand-Slam-Finale. Er ist damit Rekordhalter in der Open Era. Zudem kann er als erster Spieler der Tennisgeschichte nach drei Wimbledon-Titeln in Folge auch die US Open im gleichen Zeitraum dreimal gewinnen.
Seine Bilanz gegen Roddick steht 10:1, allein bei den All England Championships in Wimbledon besiegte er den Amerikaner in den vergangenen drei Jahren, darunter in den Finals 2004 und 2005. "Aber hier wird das viel schwieriger, Andy hat ein Heimspiel vor diesem unglaublichen Publikum. Und das einzige Mal, dass ich gegen ihn verloren habe, war auf Hardcourt", meinte Federer.
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