French Open in Paris: Safina ringt Scharapowa überraschend nieder
zuletzt aktualisiert: 04.06.2006 - 17:55Paris (rpo). Bei den French Open in Paris hat Dinara Safina überraschend die ehemalige Wimbledonsiegerin Maria Scharapowa aus dem Wettbewerb geworfen. Im rein russischen Achtelfinale gewann die Schwester des früheren Weltranglistenersten Marat Safin 7:5, 2:6, 7:5 und steht zum ersten Mal in ihrer Karriere im Viertelfinale eines Grand-Slams-Turniers.
Dort trifft sie in Swetlana Kusnezowa auf eine weitere Russin. Die US-Open-Gewinnerin von 2004 bezwang Francesca Schiavone aus Italien 1:6, 6:4, 6:4. Keine große Mühe hatte dagegen die aktuelle US-Open-Siegerin Kim Clijsters. Die Belgierin setzte sich in ihrem Achtelfinale mit 6:1, 6:4 gegen Daniela Hantuchova (Slowakei) durch und unterstrich ihre Titelambitionen in Roland Garros.
Die zuletzt verletzte Scharapowa war nach ihrer Niederlage zwar "enttäuscht", für ihr Lieblingsturnier in Wimbledon (26. Juni bis 9. Juli) aber zuversichtlich. "Nur weil ich in der vierten Runde in Paris verloren habe, heißt das nicht, dass ich plötzlich nicht mehr glaube, in Wimbledon gewinnen zu können", sagte Scharapowa.
Bitter endete das Turnier für die US-Männer. Nach der Niederlage von James Blake gegen den Franzosen Gael Monfils im wegen Regen am Samstagabend unterbrochenen Drittrundenspiel steht kein einziger Spieler aus den USA im Achtelfinale.
Unterdessen darf der topgesetzte Roger Federer weiter vom ersten Triumph bei den French Open träumen. Im Achtelfinale von Paris setzte sich der Schweizer ganz locker mit 6:3, 6:2, 6:3 gegen den Tschechen Tomas Berdych durch. Er trifft nun auf Daviscupsieger Mario Ancic aus Kroatien, der Hamburg-Champion Tommy Robredo aus Spanien in fünf Sätzen niederrang. Die French Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, das Federer noch in seiner Titelsammlung fehlt.
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