Dramatische Rettungsaktion: Schlimmer Motorrad-Sturz bei Dakar-Rallye
zuletzt aktualisiert: 19.01.2007 - 15:14Tambacounda/Senegal (RPO). Ein böser Sturz hat Marc Coma vom Ziel Rallye-Sieg 2007 abgebracht. Auf der 13. Etappe der Rallye Dakar schied Coma als Führender der Motorrad-Wertung nach einem Sturz aus. Ein Helikopter brachte den Spanier von der Unfallstelle direkt ins Krankenhaus.
Der KTM-Pilot aus Spanien, Titelverteidiger in der Motorrad-Wertung, kam auf dem 458 Kilometer langen Teilstück von Kayes/Mali ins senegalesische Tambacounda von der Idealroute ab und stürzte nach etwa 57 Kilometern einer Sonderprüfung. Wie die Organisatoren auf ihrer Internetseite mitteilten, habe Coma Kopfverletzungen erlitten und sei mit einem Helikopter ins Biwak geflogen worden.
Zum Zeitpunkt des Unfalls führte Marc Coma die Motorrad-Wertung mit 52 Minuten Vorsprung deutlich an und fuhr seinem zweiten Gesamtsieg in Folge entgegen. Mit dem Sieg auf der 13. Etappe übernahm der Franzose Cyril Despres (KTM) die Führung in der Gesamtwertung bei den Zweirädern.
Indes bescherte Carlos Sainz dem VW-Team bei der Rallye Dakar den achten Tagessieg. Doch trotz seines Erfolges auf der 13. Etappe über 458 Kilometer von Kayes/Mali ins senegalesische Tambacounda, seinem insgesamt vierten diesjährigen Tageserfolg, hat der zweimalige spanische Rallye-Weltmeister in der Automobilwertung als Gesamtneunter einen Rückstand von 7:37:14 Stunden auf Spitzenreiter Stephane Peterhansel.
Der Franzose belegte mit seinem Mitsubishi in der Tageswertung mit nur 0:26 Minuten Rang zwei hinter Sainz. Peterhansel dicht auf den Fersen ist vor den beiden Schluss-Etappen sein Landsmann und Markenkollege, Titelverteidiger Luc Alphand. Der ehemalige Ski-Star und Gesamtweltcupsieger belegte am Freitag den sechsten Tagesrang und hat 11:15 Minuten Rückstand auf Peterhansel. Bester VW-Pilot ist der US-Amerikaner Mark Miller auf dem Gesamtrang fünf mit 2:17: 47 Stunden Rückstand.
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