Im Halbfinale Carlos Moya aus dem Weg geräumt: Schüttler im Finale von Monte Carlo
zuletzt aktualisiert: 24.04.2004 - 18:44Monte Carlo (rpo). Rainer Schüttlers Siegeszug beim Masters-Turnier in Monte Carlo ist auch nach dem Halbfinale noch nicht beendet. Einen Tag vor seinem 28. Geburtstag bezwang der Korbacher den Spanier Carlos Moya mit 7:6 (7:5), 6:4 und steht damit erstmals im Finale eines Masters.
Am Sonntag trifft Schüttler auf den an Position drei gesetzten Guillermo Coria aus Argentinien. Der Vorjahresfinalist setzte sich mit 6:4, 1:6, 6:3 gegen Marat Safin aus Russland durch.
Ausgeglichene Bilanz gegen Coria
"Es wäre perfekt, wenn ich an meinem Geburtstag meinen ersten Masters-Sieg feiern könnte. Ich bin selbst überrascht von meinem Finaleinzug, habe hier aber auch sehr gut gespielt und absolute Weltklassespieler geschlagen", erklärte Schüttler. Gegen Coria, gegen den er bisher eine 1:1-Bilanz aufweist, erwartet Schüttler ein ausgeglichenes Match: "Guillermo ist einer der besten Sandplatzspieler der Welt. Er hat keinen starken Aufschlag, aber auch keine wirkliche Schwäche. Das wird ein sehr langes Spiel."
Schüttler feierte im achten Match gegen Moya den fünften Sieg und erreichte damit erstmals in diesem Jahr ein Finale auf der ATP-Tour. Sein letztes Endspiel bestritt er im vergangenen Oktober bei seinem Turniersieg in Tokio.
Bis dato magere Bilanz 2004
In diesem Jahr hatte Schüttler vor Monte Carlo lediglich bei seinem Viertelfinaeinzug in Rotterdam zwei Matches gewonnen. In Monaco besiegte Schüttler bis zum Finale nacheinander Gustavo Kuerten (Brasilien), Jean-Rene Lisnard (Frankreich), Lleyton Hewitt (Australien) und Tim Henman (Großbritannien).
Gegen Moya wehrte der gut aufgelegte Daviscupspieler im ersten Durchgang gleich drei Breakbälle ab. Im Tiebreak nutzte er dann seinen dritten Satzball. Im zweiten Durchgang nutze Schüttler dann seine Breakchance zum 2:1 und verwandelte nach 1:42 Stunden seinen ersten Matchball.
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