Viertelfinale gegen Stepanek war Endstation: Schüttler in Gstaad gescheitert
zuletzt aktualisiert: 11.07.2003 - 15:15Gstaad (rpo). Das Viertelfinale war die Endstation für Rainer Schüttler beim ATP-Turnier in Gstaad. Der Tennisprofi kann gegen Radek Stepanek einfach nicht mehr gewinnen.
Der Daviscup-Spieler aus Korbach verlor am Freitag im Viertelfinale gegen den Tschechen Radek Stepanek mit 4:6, 2:6 und anschließend an der Seite von Michel Kratochvil (Schweiz) mit 5:7, 6:7 (4:7) aus das Viertelfinale gegen Jiri Novak/Radek Stepanek. Der im Einzel als Nummer 2 gesetzte Schüttler war der letzte Deutsche beim Sandplatzturnier in der Schweiz. Wimbledon-Sieger Roger Federer dagegen hat am Freitag kampflos das Halbfinale erreicht. Der Gegner des Schweizers, der Spanier David Sanchez, musste sein Viertelfinale wegen einer Verletzung der Patellasehne absagen.
Die Partie gegen Schüttler war für den Tschechen Stepanek eine klare Angelegenheit. Nur im ersten Satz konnte der derzeit beste deutsche Tennisspieler mithalten, verlor dennoch mit 4:6. Chancenlos war er im zweiten Durchgang, den Schüttler deutlich mit 2:6 verlor. Stepanek trifft nun im Halbfinale auf seinen Landsmann und Doppelpartner Jiri Novak. "Das ist für uns beide ein sehr besonderes Spiel", sagte Stepanek.
Im zweiten Halbfinale trifft Lokalmatador Federer auf den als Nummer 4 gesetzten Gaston Gaudio (Argentinien), der sich mit 6:3, 6:1 gegen gegen Stefan Koubek (Österreich) durchgesetzt hatte. Der Wimbledon-Gewinner war kampflos in die Runde der letzten vier eingezogen, weil Sanchez zwei Stunden vor dem ersten Aufschlag seinen Verzicht bekannt gab: "Nach dem Einschlagen am Morgen habe ich gemerkt, dass ich nicht richtig laufen kann. Ich sah keine Möglichkeit, so gegen einen guten Spieler zu spielen."
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