"Verband will nur Geld verdienen": Sharapova beschimpft French-Open-Veranstalter
zuletzt aktualisiert: 30.05.2006 - 16:51Paris (rpo). Nur mit großem Kraftaufwand hat Maria Sharapova am Sonntag die Hürde der ersten Runde bei den French Open in Paris genommen. In ihrem Auftaktspiel besiegte die Russin Mashona Washington mit 6:2, 5:7 und 7:5, musste aber zuvor zwei Matchbälle abwehren. Anschließend beschwerte sich Sharapova bei den Veranstaltern des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres, die nicht ihrer Bitte entsprochen hatten, sie am ersten Spieltag vom Veranstaltungsplan zu nehmen.
Roland Garros ist 2006 das erste Grand-Slam-Turnier, bei dem nicht wie gewohnt am Montag das erste Match beginnt. Die Veranstalter hatten den Auftakt um einen Tag auf den Sonntag vorgezogen, um unter anderem vom Kartenverkauf und den höheren Zuschauerzahlen im Fernsehen zu profitieren.
Roland Garros ist 2006 das erste Grand-Slam-Turnier, bei dem nicht wie gewohnt am Montag das erste Match beginnt. Die Veranstalter hatten den Auftakt um einen Tag auf den Sonntag vorgezogen, um unter anderem vom Kartenverkauf und den höheren Zuschauerzahlen im Fernsehen zu profitieren.
"Ich bat sie (die Veranstalter), ob ich nicht später spielen könne. Die Antwort lautete: ,Sie spielen am Sonntag das vierte Spiel'", beschwerte sich Maria Scharapowa.
"Wie ich mich danach fühle? Ich könnte nicht sagen, dass es mir besonders gut geht. Der französische Tennisverband denkt nur an den Kartenverkauf und an seine Einnahmen aus den Eintrittskarten. Er will nur Geld machen und den eigenen Spielern einen Gefallen tun", meinte sie.
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