Belgierin gewinnt WTA-Turnier in Zürich: Tennis: Henin-Hardenne neue Nummer eins
zuletzt aktualisiert: 19.10.2003 - 14:34Zürich/Madrid (rpo). Es war der zweite Anlauf, und er ist geglückt: Die kleine Belgierin Justine Henin-Hardenne ist neue Nummer eins der Tennis-Weltrangliste. Mit ihrem Sieg beim WTA-Turnier in Zürich löste sie ihre Landsfrau Kim Clijsters ab. Juan Carlos Ferraro übernahm bei den Herren die Führung im Champions Race.
Justine Henin-Hardenne hat im zweiten Anlauf den verdienten Sprung an die Tennis-Weltrangliste geschafft. Die 21 Jahre alte Belgierin gewann am Sonntag das WTA-Turnier in Zürich durch einen 6:0, 6:4-Sieg über die Serbin Jelena Dokic. Die Siegerin der French und US Open löst dank ihres insgesamt 14. Turniersieges ihre Rivalin Kim Clijsters an der Spitze ab. "Das ist großartig. Es war schon immer ein Ziel von mir", sagte die zierliche Wallonin.
Clijsters war im Halbfinale ausgeschieden
Kim Clijsters war am Samstag im Halbfinale mit 6:1, 3:6, 4:6 an der unberechenbaren Jelena Dokic gescheitert, die schon vor zwei Jahren das Endspiel von Zürich erreicht hatte. Justine Henin-Hardenne gewann dagegen sicher 6:4, 6:4 gegen die Russin Nadia Petrowa. Vor einer Woche hatte sie beim Turnier in Filderstadt bereits die Chance, Nummer eins zu werden, Kim Clijsters hatte sich durch einen Finalsieg im belgischen Dauer-Duell jedoch noch einmal behauptet.
Beim Masters-Turnier der Herren in Madrid hatte Lokalmatador und French-Open-Sieger Juan Carlos Ferrero seine Klasse bereits im Halbfinale gegen den Schweizer Wimbledon-Champion Roger Federer beim 6:4, 4:6, 6:4 bewiesen. Finalgegner Nicolas Massu hatte sich in der Vorschlussrunde mit 7:5, 6:4 gegen Younes El Aynaoui aus Marokko durchgesetzt.
Ferrero besitzt nun alle Chancen, die Saison beim Masters Cup in Houston im November als Nummer eins abzuschließen. "Für mich war es wichtig, gut in die Hallen-Saison zu starten. Ich habe bewiesen, dass ich auf allen Belägen gut spielen kann", sagte Ferrero, der auch im US-Open-Finale gestanden hatte und in Madrid seinen vierten Turniersieg in diesem Jahr und den elften seiner Karriere feierte.
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