Rückkehr zu altem System: Volleyball-Bundesliga ändert Modus
zuletzt aktualisiert: 04.10.2004 - 14:51Leipzig (rpo). Die Volleyball-Bundesliga kehrt ab der Saison 2006/07 zu ihrem alten Modus zurück. Der Arbeitskreis der Bundesliga-Manager der Deutschen Volleyball-Liga (DVL) beschloss in Leipzig, von da an die Zahl der Männer-Erstligaklubs wieder auf zehn statt zwölf zu begrenzen. Nach einer Hin- und Rückrunde wird der deutsche Meister über Playoff-Spiele der ersten Acht ermittelt.
Dieses Modell war erst im Vorjahr zugunsten einer Bundesliga mit zwölf Teams sowie Vorrunde, Meisterrunde und Playoff abgeschafft worden. "Für uns ist die Rückkehr zum bereits bewährten Spielsystem kein Rückschritt", erklärte DVL-Manager Thorsten Endress. "Wir reagieren damit auf die Nachteile, die das jetzige Spielsystem für die Vereine offenbart".
Endress benannte vor allem die fehlende Planungssicherheit der Vereine, die bei Verhandlungen über TV-Zeiten derzeit nicht wissen, ob sie am Jahresende nach Abschluss der Vorrunde in die Meisterrunde der besten Sechs oder die Abstiegsrunde der restlichen sechs Teams einziehen. Zudem sei der Spannungsgehalt der sogenannten Top-Ligarunde der besten Sechs gering, da im Anschluss daran noch die Playoffs folgen.
Laut Endress soll der Vorschlag des Arbeitskreises nunmehr der zweiten Bundesliga präsentiert werden, die 2006 mit zwei zusätzlichen Bundesliga-Absteigern leben muss. Erst nach der Zustimmung der Zweitliga-Vereine sowie der Landesverbände kann die Änderung des Spielsystems vom Hauptausschuss des Deutschen Volleyball-Verbandes DVV beschlossen werden.
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