Premiere als Champions-League-Partner: Volleyball: Friedrichshafen und Düren dürfen doch noch ran
zuletzt aktualisiert: 30.06.2005 - 17:05Leipzig (rpo). Der deutsche Meister VfB Friedrichshafen und evivo Düren haben nun doch das Spielrecht für die Champions League erhalten. Mit dem Pay-TV-Sender Premiere konnten die Teams nach langem Suchen den geforderten TV-Partner präsentieren.
Premiere wird alle Heim- und Auswärtsspiele beider Teams in Premiere Sport live übertragen. Zunächst hatte die Europäischen Volleyball-Föderation (CEV) beiden Teams das Spielrecht verwehrt, weil der geforderte Partner im TV-Bereich fehlte. Zuvor waren Verhandlungen mit dem SWR sowie dem WDR gescheitert. Beide öffentlich-rechtlichen Anstalten sahen sich nicht in der Lage, die von der CEV geforderte Sendegarantie von 54 Minuten von jedem Heimspiel (zu senden innerhalb von 24 Stunden) zu erfüllen.
Der VfB und evivo hatten danach mit Unterstützung des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) um eine Fristverlängerung zur Champions-League-Anmeldung nachgesucht und diese von der CEV-Zentrale in Luxemburg auch erhalten.
"Ein Super-Deal. So etwas hat es im Volleyball noch nicht gegeben", erklärte VfB-Manager Bernd Hummernbrum. "Die 3,4 Millionen Premiere-Abonnenten können sich auf Volleyball auf höchstem Niveau freuen." Friedrichshafen und Düren müssen sich zwar an den Produktionskosten beteiligen, ein finanzielles Risiko aber besteht laut Hummernbrum nicht. "Das ist in unserem Budget von vornherein eingeplant."
Premiere-Sportchef Carsten Schmidt erklärte: "Neben Fußball, Basketball und Eishockey haben wir eine weitere populäre Mannschaftssportart im Programm. Die Champions League ist das Top-Produkt im Volleyballsport, hier finden sich die besten Spieler der Welt."
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