Ermittlungen eingeleitet: Wettskandal in Wimbledon?
zuletzt aktualisiert: 28.06.2006 - 15:02London (rpo). Beim dritten Grand-Slam-Turnier des Jahres im englischen Wimbledon untersuchen Turnier-Offizielle wegen ungewöhnlich hoher Internet-Wettumsätze ein Erstrunden-Match. Dies berichtete die Londoner Tageszeitung Daily Mail am Mittwoch.
Wie das Blatt schrieb, wurden beim Anbieter Betfair insgesamt 300.000 Euro auf eine Niederlage des Argentiniers Carlos Berloq gegen Richard Bloomfield, den Zweitrundengegner von Tommy Haas, gewettet. Der Einsatz war rund 30-mal so hoch wie üblich. Der Brite siegte 6:1, 6:2, 6:2.
Berloq ist ein Sandplatz-Spezialist, Bloomfield hatte zuvor aber noch kein Spiel auf der ATP-Tour gewonnen. Betfair unterrichtete daraufhin den Tennis-Weltverband ITF über die Vorgänge, um vor möglichen Wettbetrügereien zu warnen.
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