WTA-Masters: Williams und Mauresmo überzeugen
zuletzt aktualisiert: 12.11.2004 - 09:50Düsseldorf (rpo). Bei den WTA-Masters in Los Angeles hat die Französin Amelie Mauresmo ihre Ansprüche auf den ersten Platz der Weltrangliste mit einem souveränen 6:1, 6:0-Erfolg gegen die Russin Vera Swonorewa untermauert. Auch Wimbledon-Siegerin Maria Sharapova und die Amerikanerin Serena Williams lieferten bei ihren ersten Partien im STAPLES Center des mit drei Millionen Dollar dotierten Tuniers tadellose Vorstellungen.
Williams schlug die "russische Revolution" nieder und sorgte damit für Begeisterung bei ihren amerikanischen Landsleuten und Erleichterung bei den US-Fernsehanstalten. Williams hat nun beste Chancen, zum dritten Mal nach 2001 und 2002 das Halbfinale beim Saison-Kehraus der acht weltbesten Tennisdamen zu erreichen.
Die 23-Jährige aus Florida setzte sich in ihrem zweiten Vorrundenmatch in der Roten Gruppe knapp mit 7:6 (7:3), 7:5 gegen die zweimalige Grand-Slam-Finalistin Jelena Dementjewa durch. Sie feierte damit nach dem Auftaktsieg über French-Open-Siegerin Anastasia Myskina ihren zweiten Erfolg.
Bei einem Sieg der Weltranglistenersten Lindsay Davenport in der Nacht zum Samstag gegen Myskina wäre Wimbledon-Finalistin Serena Williams schon in der Vorschlussrunde. Bei einer glatten Niederlage von Davenport gegen die Russin müsste Williams im abschließenden Vorrundenspiel am Samstag gegen Davenport noch einen Satz gewinnen.
Die 28-jährige Davenport kämpft in LA nicht nur um ihren zweiten Masters-Titel nach 1999, sondern auch gegen die Französin Amelie Mauresmo um die Spitzenposition in der Weltrangliste. Einen Tag nach dem glatten Auftaktsieg von Davenport gegen Dementjewa zog Mauresmo in der Schwarzen Gruppe durch ihren imponierenden Erfolg über Wera Swonarewa nach. Im zweiten Match dieser Gruppe schlug Wimbledon-Siegerin Maria Scharapowa US-Open-Champion Swetlana Kusnezowa im russischen Duell souverän mit 6:1, 6:4.
Mauresmo selbstbewusst
Mauresmo feierte gegen Swonarewa ihren neunten Matchgewinn in Folge und präsentiert sich im Staples Center entsprechend selbstbewusst. "Ich habe großartig gespielt und mich auf dem Platz sehr sicher gefühlt", sagte die 25-Jährige, die ihrer Gegnerin mit praktisch fehlerlosem Spiel keine Chance ließ.
Im September hatte sie als erste Französin überhaupt die Spitze der Weltrangliste übernommen, musste diese Position aber wieder an Davenport abgeben, weil sie im Finale des Turniers in Filderstadt Anfang Oktober wegen einer Oberschenkelverletzung nicht gegen die Amerikanerin antreten konnte. Jetzt will sie zurück an die Spitze. "Seit ich einmal Nummer eins war, fühle ich keinen Druck mehr. Mein Spiel ist da", sagte Mauresmo.
Schwarze Gruppe: Amelie Mauresmo (Frankreich/Nr. 2) - Wera Swonarewa (Russland/Nr. 8) 6:1, 6:0, Maria Scharapowa (Russland/Nr. 6) - Swetlana Kusnezowa (Russland/Nr. 4) 6:1, 6:4.
Die Tabelle:
1. Amelie Mauresmo 1:0 Matches 2:0 Sätze
2. Maria Scharapowa 1:0 2:0
3. Swetlana Kusnezowa 1:1 2:2
4. Wera Swonarewa 0:2 0:4
Rote Gruppe: Serena Williams (USA/Nr. 7) - Jelena Dementjewa (Russland/Nr. 5) 7:6 (7:3), 7:5.
Die Tabelle:
1. Serena Williams 2:0 Matches 4:1 Sätze
2. Lindsay Davenport 1:0 2:0
3. Anastasia Myskina 0:1 1:2
4. Jelena Dementjewa 0:2 0:4
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







