Tischtennis-Skandal: Würzburg drohen Konsequenzen
zuletzt aktualisiert: 14.01.2008 - 18:24Düsseldorf (RPO). Der Skandal in der Tischtennis-Bundesliga wird für den Verein Müller Würzburg Konsequenzen haben. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hat das des Bundesligisten nunmehr scharf kritisiert und ein Nachspiel angekündigt.
"Dies ist ein übler Fall von Selbstjustiz auf Kosten der Zuschauer und der eigenen Sportart", sagte DTTB-Präsident Thomas Weikert zu der Entscheidung der Würzburger, am vergangenen Sonntag im Spiel bei Tabellenführer Borussia Düsseldorf (0:6) zu den vier Einzeln vier Kreisligaspieler gegen Europameister Timo Boll und Co. aufzubieten. Die Ersatzleute gewannen keinen einzigen Satz.
Weikert erklärte: "Würzburg hat dem eigenen Verein Schande gemacht und die Prinzipien des Sports mit Füßen getreten." Der DTTB prüfe seine satzungsgemäßen Möglichkeiten, um den Verein und die verantwortlichen Funktionäre zu sanktionieren.
Müller Würzburg um Manager Frank Müller hatte sich zu diesem Schritt entschlossen, da sie sich durch falsche Schiedsrichterentscheidungen im letztjährigen ETTU-Cup-Endspiel zwischen diesen beiden Vereinen benachteiligt sahen.
Müller hatte danach angekündigt, nie mehr mit einer Mannschaft, die seinen Namen trägt, in Düsseldorf spielen zu wollen.
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