Box-WM: Klitschko haut Peter in Runde zehn k.o.
zuletzt aktualisiert: 11.09.2010 - 23:57Frankfurt (RPO). Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko hat seine drei WM-Titel erfolgreich verteidigt. Der 34 Jahre alte Box-Champion der Verbände IBF, WBO und IBO besiegte am Samstagabend vor rund 40.000 Zuschauern in der Frankfurter Fußball-Arena den völlig überforderten Nigerianer Samuel Peter durch K.o. in der zehnten Runde.
Peter hatte von Beginn an nicht den Hauch einer Chance gegen den Titelverteidiger, der immer wieder mit der Führhand traf. Der Herausforderer versuchte sich fast ausschließlich im Klammern und wurde in Runde zehn bestraft, nachdem Klitschko klar nach Punkten geführt hatte.
"Ich musste gegen so einen Boxer wie Peter aggressiv rangehen, das ist mir ganz gut gelungen. Ich habe alles getan für diesen Sieg", sagte Klitschko, der seinem Gegner trotz des einseitigen Fights Respekt zollte: "Er hat wahnsinnig viel eingesteckt und nie aufgegeben." Danach bedankte sich der alte und neue Weltmeister bei den Fans: "Heute Nacht wird nicht geschlafen, mit so einem tollen Publikum wird jetzt weitergefeiert."
Quote
Bei seinem Sieg im WM-Kampf gegen Herausforderer Samuel Peter aus Nigeria hat Box-Weltmeister Wladimir Klitschko RTL erneut eine Spitzenquote beschert. Im Schnitt 9,7 Millionen und in der Spitze sogar 10,18 Millionen Zuschauer verfolgten am Samstagabend die Übertragung des Kampfes aus Frankfurt. Der Marktanteil lag bei 48,2 Prozent, der Spitzenwert wurde in der zehnten Runde erzielt, als 53,7 Prozent aller TV-Zuschauer Klitschkos K.o.-Schlag verfolgten.
Für den zwei Meter großen Ukrainer war es der 18. WM-Kampf und der 55. Sieg seiner Karriere bei nur drei Niederlagen. 48 (bei K.o. 49) seiner Fights gewann Klitschko vorzeitig.
Der 112 Kilogramm schwere Klitschko und sein 2,5 Kilogramm leichterer Kontrahent trafen zum zweiten Mal aufeinander. Vor fünf Jahren in Atlantic City musste Klitschko dreimal zu Boden, stand am Rande einer Niederlage, gewann am Ende aber nach Punkten.
Der 30 Jahre alte Peter, der von 2006 bis 2008 WBC-Weltmeister war, bevor er nach einer enttäuschenden Leistung von Witali Klitschko entthront wurde, bezog im 35. Kampf seine vierte Niederlage. Der Afrikaner war als Ersatz für den russischen Pflichtherausforderer Alexander Powetkin eingesprungen, der den vorgelegten Kampfvertrag nicht unterschreiben wollte. Deshalb war ihm von der IBF der Status als Nummer eins aberkannt worden.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







