Knatsch um abgesagten Super-Boxkampf: Sauerland: Felix Sturm ist feige
zuletzt aktualisiert: 03.12.2008 - 14:55Berlin (RPO). Box-Promoter Wilfried Sauerland kartet im Streit um den geplatzten Megafight zwischen den deutschen Mittelgewichtsweltmeistern Arthur Abraham und Felix Sturm mächtig nach und zieht alle Register. Nunmehr warf Sauerland Sturm sogar Feigheit vor.
"Unser Angebot war seriös und kein Ultimatum. Wir haben es schriftlich an Universum geschickt und ausdrücklich betont, dass es bei Verhandlungen zusätzlich Zeit geben kann", sagte der Abraham-Manager.
Sauerland kritisierte erneut die Absage von Sturm-Promoter Klaus-Peter Kohl und beklagte, dass Kohl ein erstes Angebot über 1,5 Millionen Euro nie beantwortet habe. Geschäftsführer Chris Meyer von Sauerland ergänzte: "Für uns steht fest: Sturm hat Angst vor King Arthur."
Unterstützung erhielt Sauerland vom angesehenen US-Boxexperten Dan Rafael. Dieser titelte seine jüngste Kolumne für den Pay-TV-Sender ESPN mit den Worten: "Sturm macht einen Bogen um Abraham."
Darin hinterfragte er die Kritik von Kohl am Sauerland-Angebot: "Fragwürdige Vorgehensweise? Eine Firma bietet deinem Klienten 2,5 Millionen Euro - und das soll eine fragwürdige Vorgehensweise sein?"
Am 18. November war Sauerland mit einem Angebot über 2,5 Millionen Euro für Sturm an die Öffentlichkeit gegangen und hatte Kohl damit unter Druck gesetzt. "Für uns war das kein seriöses Angebot, sondern ein Ultimatum", erklärte Kohl und hatte mit den Worten abgelehnt: "Diese fragwürdige Vorgehensweise hat Universum Box-Promotion und Felix Sturm nicht gefallen."
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