kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Play-offs in der DEL: DEG ohne Tore weiter - Köln wackelt

VON ANDRE SCHALL - zuletzt aktualisiert: 25.03.2007 - 19:26

Düsseldorf (RPO). In den Play-offs der Deutschen Eishockey-Liga sind die DEG Metro Stars vorzeitig ins Halbfinale eingezogen. Dem Vizemeister gelang auch ohne Star-Center Tore Vikingstad beim 6:1 gegen die Hamburg Freezers im fünften Viertelfinal-Match der Serie „best of seven“ der vierte Sieg. Die Kölner Haie müssen dagegen nach einer 4:6-Pleite beim ERC Ingolstadt wieder zittern.

Sorgte für Nürnbergs "sudden death": DEG-Stürmer Andy Schneider.  Foto: rpo, Falk Janning
Sorgte für Nürnbergs "sudden death": DEG-Stürmer Andy Schneider. Foto: rpo, Falk Janning

Die DEG bleibt im heimischen ISS-Dome weiter eine Macht. Beim 6:1-Kantersieg bewiesen die Schützlinge von Trainer Don Jackson erneut ihre Klasse vor eigenem Publikum. Auch ohne den an der Schulter verletzten Norweger Vikingstad, der in den Play-offs möglicherweise überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommen wird, ließen die Hausherren den „Kühlschränken“ keine Chance.

Der Ex-Hamburger Darren van Impe brachte die Gastgeber in Überzahl nach knapp zwölf Minuten auf die Siegerstraße. Im zweiten Drittel erhöhten Panzer, Bazany und Schneider für die DEG auf 4:0, ehe Freezers-Torjäger Francois Fortier den Anschlusstreffer markieren konnte.

Es sollte der einzige Lichtblick der harmlosen Hamburger bleiben, denn im Schlussabschnitt ließ der Champion von 1996 nichts mehr anbrennen. Dietrich und Reimer schraubten das Resultat gar noch auf 6:1 hoch und ließen den ISS-Dome zur Party-Hochburg werden.

Der Halbfinal-Gegner der Düsseldorfer steht allerdings noch nicht fest. Nürnberg, Ingolstadt und Köln kommen allesamt als mögliche Kontrahenten in Frage. Lediglich ein Duell gegen die Hannover Scorpions ist bereits jetzt ausgeschlossen.

Die Kölner Haie müssen unterdessen wieder um den Einzug in die Runde der letzten Vier bangen. Nach dem dramatischen 1:0-Overtime-Erfolg vom Freitag verloren die Domstädter Spiel fünf der Serie beim ERC Ingolstadt mit 4:6.

Tory bringt Panther in Front

Das erste Drittel in der Saturn-Arena war dabei noch ausgeglichen verlaufen. „Sniper“ Jeff Tory hatte Ingolstadt im Powerplay mit einem sehenswerten Schuss unter die Querlatte in Führung gebracht (8.), doch Kölns Torjäger Ivan Ciernik, der bereits am Freitag in Weltklasse-Manier den alles entscheidenden Treffer in der Kölnarena erzielt hatte, glich bei doppelter Überzahl noch vor der ersten Sirene aus.

In Abschnitt zwei zogen die Hausherren dann allerdings durch Treffer von Tripp, Melischko und erneut Tory auf 4:1 davon. In dieser Phase haderten die Haie des öfteren mit Schiedsrichter Martin Reichert. Der Unparteiische schickte immer wieder Kölns Strafbank-König Jason Marshall für vermeintliche Kleinigkeiten in die Kühlbox.

Als der Kölner Verteidiger nach einem lupenreinen Check, für den ihm wohl jeder NHL-Schiedsrichter anerkennend auf die Schulter geklopft hätte, zwei Minuten aufgebrummt bekam, gingen Marshall dann ein wenig die Nerven durch. Weil sich die Nummer zwei der Haie offenbar zu lautstark bei Reichert erkundigte, ob es sich denn noch immer um einen Kontakt-Sport handele, kassierte er gleich noch eine zehnminütige Disziplinarstrafe.

Erst gegen Ende des Schlussdrittels kam dann wieder so etwas wie Spannung auf. Nach dem 5:1 von Ast kämpften sich die Haie durch Tore von Ciernik, Gavey und Rudslätt noch einmal heran – doch Florian Keller machte eine Minute vor dem Ende alles klar und stellte den insgesamt verdienten Sieg sicher.

Spiel sechs der Serie findet nun am Dienstag in der aller Voraussicht nach ausverkauften Kölnarena statt. Und die erwies sich in jüngerer Vergangenheit für die Haie nicht gerade als Festung. Speziell in den ganz wichtigen Partien versagten die Domstädter vor eigenem Publikum mehr als nur einmal.

Zeigen die Haie erneut Nerven?

2002 vergaben die Haie im vierten Finale gegen Mannheim (1:3) trotz drückender Überlegenheit den vorzeitigen Titelgewinn, ein Jahr darauf verspielten sie im alles entscheidenden fünften Finale gegen die Krefeld Pinguine im letzten Drittel (1:3) die deutsche Meisterschaft.

Und auch im Viertelfinale gegen Ingolstadt zeigten die Haie vor zwei Jahren in den wichtigen Heimspielen Nerven. Spiel fünf gaben die Mannen um „Eis-Opa“ Dave McLlwain nach 3:0-Führung noch mit 3:4 ab, ehe man schließlich im alles entscheidenden siebten Spiel in der Kölnarena nach einer bitteren 2:5-Pleite ausschied.

Diesmal wollen die Kölner daheim endlich einmal den „Big-Point“ landen und das Halbfinal-Ticket buchen. Ein mögliches siebtes Spiel fände erneut in Ingolstadt statt – und diese Reise möchte sich das Team von Coach Doug Mason wohl möglichst sparen.

Unterdessen steht auch Titelfavorit Adler Mannheim nach einem 3:2-Heimerfolg über die Frankfurt Lions in der Runde der letzten Vier. Der Vorrunden-Primus, für den Rene Corbet, Eduard Lewandowski und Star-Verteidiger Pascal Trepanier trafen, setzte sich in der Serie nach Spielen mit 4:1 durch.

Die Lions, die nach dem ersten Drittel durch Tore von Chris Taylor und Jason Young noch mit 2:0 geführt hatten, verabschiedeten sich in der SAP-Arena allerdings mit einer kampfstarken Leistung in den Sommerurlaub.

Swanson erlöst die Ice Tigers

Dramatik pur gab es im fünften Match zwischen den Nürnberg Ice Tigers und den Hannover Scorpions. Die Franken führten anderthalb Minuten vor der Schlusssirene mit 2:1, ehe Hannovers Eric Nickulas die Scorpions in die Overtime rettete. Dort allerdings ließ Tigers-Stürmer Brian Swanson die heimischen Fans nach sage und schreibe 74:25 Minuten jubeln.

Nürnberg führt damit in der Serie mit 3:2-Spielen und kann am Dienstag beim sechsten Aufeinandertreffen beider Teams in Hannover den Halbfinal-Einzug perfekt machen. In den letzten Jahren waren die Franken gleich reihenweise im Viertelfinale gescheitert, zuletzt hatten sie 1999 die Runde der letzten Vier erreicht. Damals waren die Ice Tigers mit ihrer legendären Formation Sergio Momesso/Jason Miller/Martin Jiranek erst im fünften Finale an den Mannheimer Adlern gescheitert.


DEL-Play-offs, Viertelfinale, Spieltag fünf:

DEG Metro Stars - Hamburg Freezers 6:1 (1:0, 3:1, 2:0). - Tore: 1:0 Van Impe (11:15), 2:0 Panzer (22:40), 3:0 Banazy (29:27), 4:0 Schneider (34:41), 4:1 Fortier (36:58), 5:1 Dietrich (50:36), 6:1 Reimer (52:13). - Schiedsrichter: Looker (USA). - Zuschauer: 6928. - Strafminuten: Düsseldorf 14 - Hamburg 24. - Play-off-Stand: 4:1. - damit Düsseldorf im Halbfinale

Adler Mannheim - Frankfurt Lions 3:2 (0:2, 2:0, 1:0). - Tore: 0:1 Taylor (8:23), 0:2 Young (18:31), 1:2 Corbet (24:32), 2:2 Lewandowski (32:05), 3:2 Trepanier (46:31). - Schiedsrichter: Piechaczek (Ottobrunn). - Zuschauer: 11.673. - Strafminuten: Mannheim 32 plus 10 Disziplinar (Martinec, Petermann, Trepanier, Corbet) - Frankfurt 24 plus 10 Disziplinar (Alanko). - Play-off-Stand: 4:1. - damit Mannheim im Halbfinale

ERC Ingolstadt - Kölner Haie 6:4 (1:1, 3:0, 2:3). - Tore: 1:0 Tory (7:03), 1:1 Ciernik (17:57), 2:1 Tripp (29:56), 3:1 Melischko (30:41), 4:1 Tory (37:20), 5:1 Ast (49:09), 5:2 Ciernik (53:03), 5: 3 Gavey (56:11), 5:4 Rudslätt (56:27), 6:4 Keller (59:11). - Schiedsrichter: Reichert (Lindau). - Zuschauer: 4815 (ausverkauft). - Strafminuten: Ingolstadt 32 - Köln 36 plus 10 Disziplinar (Lindsay). - Play-off-Stand: 2:3

Nürnberg Ice Tigers - Hannover Scorpions 3:2 (1:1, 1:0, 0:1, 1: 0) n.V. - Tore: 0:1 Goc (11:33), 1:1 Savage (12:09), 2:1 Jiranek (22:19), 2:2 Nickulas (58:29), 3:2 Swanson (74:25). - Schiedsrichter: Schütz (Moers). - Zuschauer: 6110. - Strafminuten: Nürnberg 12 - Hannover 8. - Playoff-Stand: 3:2


 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online
Kobiaschwili will Einspruch einlegen

Berliner droht ein Jahr Sperre

Kobiaschwili will Einspruch einlegen

Dem Hertha-Profi Lewan Kobiaschwili droht nach dem Relegations-Skandalspiel die Rekordsperre von einem Jahr. Dann wäre die Karriere des 34 ... mehr 

Rösler macht weiter und geht nach Aachen

Fortuna Düsseldorf

Rösler macht weiter und geht nach Aachen

Von wegen Karriereende: Sascha Rösler hängt seine Schuhe doch nicht an den Nagel und spielt ... mehr 

Sport
Aus der Region

Abschreckende Wirkung

Mit Pollern gegen Falschabbieger

Überfall am Stoffelner Friedhof

"Wie ein Überfall in der Kirche"

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Borussias Neuzugang: Granit Xhaka

Borussias Neuzugang Granit Xhaka stellt sich und seiner Ziele mit der Mannschaft vor.
mehr 

Auf einen Blick
Weitere Sportarten
Bilderserien Sport
EM 2012: Das Durchschnittsalter aller Teams
EM 2012: Das Durchschnittsalter aller Teams
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft stellt .. mehr 
 
EM 2012: Das Durchschnittsalter aller Teams
EM 2012: Das Durchschnittsalter aller Teams
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft stellt ..
mehr 
Die Gerüchteküche der Bundesliga
Die Gerüchteküche der Bundesliga
Die Bundesliga-Saison ist zu Ende, die Teammanager planen die kommende ..
mehr 
Das ist Sascha Rösler
Das ist Sascha Rösler
Wir stellen Ihnen Fortunas Top-Torschützen Sascha Rösler vor.
mehr 
Testspiel 2012: USA - Brasilien 1:4
Testspiel 2012: USA - Brasilien 1:4
Die USA hat gegen Brasilien eine 1:4-Niederlage kassiert.
mehr 
EM 2012: Deutsche Auswahl in Leipzig angekommen
EM 2012: Deutsche Auswahl in Leipzig angekommen
Die Fußball-Nationalmannschaft ist einen Tag ..
mehr 
French Open 2012: Venus Williams scheitert in Runde zwei
French Open 2012: Venus Williams scheitert in Runde zwei
Nach Serena Williams ist auch ihre Schwester ..
mehr 
 
MEHR
Jubel bei den Adlern Mannheim.

Play-off-Halbfinale in der DEL

Mannheimer Adler fliegen ins Finale

Die Adler Mannheim sind ins Play-off-Finale der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) eingezogen. Pascal Trepanier und Jason Jaspers sorgten am Mittwochabend im dritten Halbfinalspiel für die entscheidenden Treffer zum 2:0-Sieg gegen die Kölner Haie. mehr

 
 
 

Deutsche Eishockey-Liga

Lebeau bleibt in Frankfurt

 

Nürnberg Ice Tigers legen vor

DEG verliert erstes Play-off-Halbfinale