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29. Spieltag: DEL: DEG gewinnt Rhein-Derby

zuletzt aktualisiert: 24.12.2004 - 09:11

Nürnberg (rpo). Die Nürnberg Ice Tigers sind wohl schon in Weihnachtslaune. Einen Tag vor Heiligabend haben sie ihren einstmals komfortablen Vorsprung an der Tabellenspitze der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) nahezu verspielt. Die DEG Metro-Stars konnten sich hingegen im Rhein-Derby gegen Krefeld etwas aus der Krise schießen.

Das Nürnberger Team von Trainer Greg Poss kassierte am 29. Spieltag mit dem 2:4 (1:0, 1:2, 0:2) gegen Aufsteiger EHC Wolfsburg die dritte Niederlage in Serie und liegt mit 59 Zählern nur noch einen mageren Punkt vor Verfolger Kölner Haie. Denn der achtmalige Meister kam seinerseits zu einem souveränen 6:1 (4:0, 2:0, 0:1) gegen die Hamburg Freezers.

Hinter dem Top-Duo ist Titelverteidiger Frankfurt Lions (53) auf den dritten Platz vorgerückt. Die Hessen verbuchten gegen Schlusslicht Hannover Scorpions einen 5:1 (3:0, 1:0, 1:1)-Sieg und profitierten gleichzeitig von der 0:3 (0:2, 0:0, 0:1)-Niederlage des ERC Ingolstadt gegen die Eisbären Berlin im Verfolgerduell. Beide Klubs weisen nunmehr wie die Lions 53 Punkte auf.

DEG gewinnt gegen Krefeld

Einen Schritt aus der Krise tätigten die DEG Metro Stars mit dem 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) im Rhein-Derby gegen die Krefeld Pinguine. Trotz des Prestigesieges weist die Mannschaft von Trainer Butch Goring, der 2003 noch mit Krefeld den Titel geholt hatte, einen Acht-Punkte-Rückstand auf den achten und letzten Playoff-Platz (Hamburg/43 Zähler) auf.

An der Düsseldorfer Brehmstraße durfte der Großteil der 6056 Zuschauer nach zuletzt acht Pleiten in neun Spielen wieder einen Sieg bejubeln. Tommy Jakobsen (17.), Martin Ulrich (37.) und Matt Herr (60.) sorgten für den zwölften DEG-Saisonerfolg, für die Pinguine hatte Steve Brule (41.) den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielt.

Keinen Boden gut machen konnten die Augsburger Panther (39), die 4:6 (2:1, 0:1, 2:4) gegen die Adler Mannheim verloren. Außerdem besiegten die Kassel Huskies die Iserlohn Roosters 6:4 (2:0, 3:2, 1:2).

In Nürnberg wähnten sich die Gastgeber durch Treffer von Greg Leeb (3.) und Drew Bannister (22.) bereits klar auf der Siegerstraße, doch Petr Smrek (24.), Ivan Ciernik (29.), Rainer Suchan (47.) und Xavier Delisle (48.) sorgten noch für die Wende.

Köln mit effizienter Chancenverwertung

Verfolger Köln zeichnete sich durch eine effiziente Chancenverwertung aus. So demoralisierten Jean-Yves Roy (5.), Edi Lewandowski (13.), Mirko Lüdemann (17.) und Tino Boos (17.) mit ihren Treffern die lange Zeit gleichwertigen Hanseaten. Danach trafen noch Stephane Julien (32.) und Paul Traynor (37.) für die Haie, den Ehrentrefer besorgte Brandon Reid (54.).

Ingolstadt hatte gegen die Eisbären wie schon elf Tage zuvor (5:7) erneut das Nachsehen. Shawn Heins (12.), Steve Walker (19.) und Stefan Ustorf (60.) machten den 17. Saisonsieg der Berliner perfekt. In Frankfurt sorgten zweimal Dwayne Norris (10. und 15.), Joseph Murphy (13.), Martin Reichel (39.) und Patrick Lebeau (47.) für einen souveränen Sieg der Lions, für Hannover traf Andreas Morczinietz (46.).  

In Augsburg lagen die Gastgeber durch Shawn Carter (9.) und John Miner (17.) schon 2:0 in Führung, am Ende triumphierte jedoch nach Treffern von Thomas Greilinger (18.), zweimal Witali Aab (28. und 53.), Nico Pyka (42.), Derek Plante (45.) und Rene Corbet (51.) der DEL-Rekordchampion. Daran änderten auch die weiteren Augsburger Tore durch Francois Method (49.) und Carter (59.) nichts mehr.

Ein Torfestival sahen die Zuschauer in Kassel. Mark Greig (5. ), Sven Valenti (26.), Martin Sychra (28.), Nick Schultz (29.), David Gosselin (37.) und Christian Laflamme (45.) trafen für die Huskies, zweimal Mike York (8. und 59.), Rhett Gordon (28.) und Sven Gerbig (50.) waren für Iserlohn erfolgreich.

Quelle: sid

 
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