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Eisbären gewinnen bei Meister Krefeld: DEL: Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt spannend

zuletzt aktualisiert: 11.01.2004 - 21:19

Neuss (rpo). Auch nach dem 38. Spieltag bleibt das packende Rennen um die Tabellenspitze der DEL offen. Während Spitzenreiter Frankfurt Lions die Augsburger Panther im Schach hielt, gewann der Verfolger aus Berlin bei Meister Krefeld.

Die Frankfurt Lions haben die Eisbären Berlin auch am 38. Spieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in Schach gehalten. Die Hessen setzten sich vor eigenem Publikum 5:3 (2:1, 1: 0, 2:2) gegen die Augsburger Panther durch und verteidigten mit nunmehr 77 Punkten erfolgreich die Tabellenführung vor den Berlinern, die sich ihrerseits mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) beim deutschen Meister Krefeld Pinguine durchsetzten. Die Eisbären liegen bei einem Punkt Rückstand und einem Spiel weniger als Frankfurt aber dennoch aussichtsreich im Rennen um den ersten Rang nach der Vorrunde.

In Frankfurt brachte Francois Fortier die Panther zunächst überraschend in Führung, ehe die Hessen zwischenzeitlich problemlos durch Jesse Belanger, Peter Ratchuk, Francois Boulard und Patrick Lebeau den fünften Sieg in Folge anstrebten. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 16 Sekunden in der 45. Minute sorgten Xavier Delisle und Ronny Arendt aber noch einmal für Spannung, ehe Jason Young in der 54. Minute das 5:3 schaffte.

Vor nur 2613 Besuchern in Krefeld machte Nationalspieler Sven Felski bereits in der 17. Minute den zehnten Auswärtssieg der Eisbären in dieser Saison perfekt. Der Titelverteidiger kassierte seinerseits seine neunte Heimpleite und muss allmählich die Playoff-Teilnahme abschreiben.

Ärgster Verfolger des Spitzenduos bleiben Hamburg Freezers

Ärgster Verfolger des Spitzenduos bleiben die Hamburg Freezers, die den abstiegsgefährdeten Iserlohn Roosters in der Eishalle am Seilersee mit dem 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) bereits die 10. Heimniederlage zufügten. Robert Francz war mit zwei Treffern spielentscheidender Scorer.

Die Nürnberg Ice Tigers gewannen überraschend gegen die Adler aus Mannheim mit 2:1 (0:0, 0:0, 1:1, 1:0). Vor 5236 Zuschauern sorgte Devin Edgerton erst in der Schlussminute für den Mannheimer Ausgleich und damit für das Penalty-Schießen. Den entscheidenden Penalty verwandelte dann jedoch Petr Fical zu Gunsten der Ice Tigers, die damit den angepeilten 10. Auswärtssieg der Mannheimer zunichte machten.

Reichlich Tore in der Kölnarena

Reichlich Tore erlebten 13.505 Zuschauer in der Kölnarena, wo die Kölner Haie Tabellenschlusslicht Wölfe Freiburg mit 6:3 (2:1, 4: 2, 0:0) nach Hause schickten. Während das Team von Bundestrainer Hans Zach mit dem dritten Sieg in Serie seine Position im Verfolgerfeld festigte, kassierten die Breisgauer ihre fünfte Niederlage in Serie. Tino Boos, Kai Hospelt, Mickey Elick, Boris Blank, Brad Schlegel und Eduard Lewandowski erzielten die Treffer für den Vizemeister. Rawil Chaidarow, Neuzugang Christoph Sandner sowie Henrik Hölscher trafen für das Team des neuen Wölfe-Cheftrainers Horst Valasek.

Der ERC Ingolstadt konnte sich wieder auf den achten und letzten Playoff-Platz vorkämpfen. Die Ingolstädter feierten nach zuletzt zwei Niederlagen ein 2:1 (1:0, 1:0, 0:1) gegen die Kassel Huskies und überholten damit wieder die DEG Metro Stars, die ihrerseits einen Rückschlag im Kampf um die Playoff-Plätze erlitten. Mit seinen beiden Treffern war der Kanadier Samuel Groleau der Matchwinner der Hausherren, der Gegentreffer von Paul Grosseau (41.) konnte den ERC nicht mehr erschüttern.

Düsseldorf patzt beim Tabellenvorletzten

Nach zuletzt drei Siegen in Serie musste der achtmalige deutsche Meister Düsseldorf beim 2:3 (1:1, 0:1, 1:1) als Gast des Tabellenvorletzten Hannover Scorpions erstmals im neuen Jahr als Verlierer das Eis verlassen mussten. Marcus Thuresson hatte die Gäste zunächst in Front geschossen, ehe Leonardo Soccio noch vor der ersten Pause für die Niedersachsen ausgleichen konnte. Ausgerechnet Ex-DEG-Stürmer Lorenz Funk brachte die Hausherren auf die Siegerstraße, ehe Mattias Lööf für die Vorentscheidung sorgte. Pat Mikesch (49.) konnte noch einmal für die DEG verkürzen.

Beim Rückspiel müssen die Pinguine beweisen, dass sie besser Fußballspielen können als die Kicker Eishockey.  Foto: RPO
Beim Rückspiel müssen die Pinguine beweisen, dass sie besser Fußballspielen können als die Kicker Eishockey. Foto: RPO

 
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