DEL-Play-offs: DEG beendet den Heimfluch
zuletzt aktualisiert: 22.03.2009 - 17:21Düsseldorf (RPO). Die Düsseldorfer EG ist erstmals im Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga in Führung gegangen. Der Vorrundendritte feierte mit dem 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) im kleinen rheinischen Derby gegen die Krefeld Pinguine den ersten Heimsieg der Serie und kann mit einem weiteren Erfolg seiner Favoritenrolle gerecht werden.
9561 Zuschauern im nicht ausverkauften Düsseldorfer Dome sahen die Vorentscheidung im Mitteldrittel, in dem die DEG durch Adam Courchaine (27.) und Brandon Reid (37.) in Führung ging. Courchaine hatte am Freitag das Siegtor zum 5:4 in der zweiten Verlängerung in Krefeld erzielt. Für Krefeld traf lediglich Herberts Vasiljevs (54.). In der Best-of-Seven-Serie führt die DEG nun mit 3:2-Siegen.
Achtung! Wir berichten am Dienstag von Spiel sechs der Pinguine gegen die DEG in unserem Live-Ticker!
Adler Mannheim hat zwei Tage nach Titelverteidiger Eisbären Berlin die Play-off-Halbfinalserie erreicht. Der DEL-Rekordmeister holte am Sonntag mit dem 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) im Spiel fünf gegen die Nürnberg Ice Tigers den entscheidenden vierten Sieg in der Serie. Berlin hatte sich bereits am Freitag mit dem vierten Erfolg im vierten Spiel gegen die Hamburg Freezers auf dem schnellsten Weg durchgesetzt.
Vor 11.891 Zuschauern ebneten Jason King (6.) und Michael Hackert (11.) Mannheim mit ihren Toren im ersten Drittel den Weg ins Halbfinale. Pascal Tepanier erzielte das vorentscheidende 3:0 (24.). Den Nürnberger Anschlusstreffer durch Aleksander Polaczek (27.) konnterte wenig später Francois Methot (30.). Michel Periard (44.) traf ein weiteres Mal für Nürnberg.
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In einem echten Krimi vermied derweil der Vorrundenzweite Hannover Scorpions eine weitere Heimpleite gegen Außenseiter EHC Wolfsburg. Die Mannschaft von Trainer Hans Zach machte einen 1:3-Rückstand wett, setzte sich 4:3 (0:2, 1:0, 3:1) durch und kann am Dienstag mit einem Erfolg beim niedersächsischen Rivalen den Halbfinal-Einzug perfekt machen.
In Hannover musste Scorpions-Trainer Hans Zach zunächst mitansehen, wie Wolfsburg zwei Überzahlspiele mit Toren von Arvids Rekis (12.) und Sebastian Furchner (19.) eiskalt ausnutzte. Adam Mitchell erzielte kurz vor dem Ende des zweiten Durchgangs den Anschlusstreffer für Hannover (39.). Kurz nach Wiederbeginn stellte Kai Hospelt (43.) den alten Abstand für Wolfsburg wieder her. Doch dann drehten Oscar Ackeström (45.), Nikolaus Mondt mit einem Unterzahl-Tor (48.) und Eric Schneider (55.) den Spieß in einem furiosen Schlussspurt noch um.
Adler Mannheim - Nürnberg Ice Tigers 5:2 (2:0, 2:1, 1:1). - Tore: 1:0 King (5:31), 2:0 Hackert (10:21), 3:0 Trepanier (23:37), 3:1 Polaczek (26:41), 4:1 Methot (29:53), 4:2 Periard (43:52), 5:2 Corbet (59:09). - Schiedsrichter: Dahle, Jablukov (Berlin). - Zuschauer: 11.894. - Strafminuten: Mannheim 10 - Nürnberg 8. - Play-off-Stand: 4:1, damit Mannheim im Halbfinale
Düsseldorfer EG - Krefeld Pinguine 2:1 (0:0, 2:0, 0:1). - Tore: 1:0 Courchaine (26:18), 2:0 Reid (36:37), 2:1 Vasiljevs (53:40). - Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg), Reichert (Lindau). - Zuschauer: 9561. - Strafminuten: DEG 17 plus Spieldauerdisziplinar (Caldwell) - Krefeld 14. - Play-off-Stand: 3:2
Hannover Scorpions - EHC Wolfsburg 4:3 (0:2, 1:0, 3:1). - Tore: 0:1 Rekis (11:03), 0:2 Furchner (18:29), 1:2 Mitchell (38:54), 1:3 Hospelt (42:57), 2:3 Ackeström (44:47), 3:3 Mondt (47:51), 4:3 Reiß (54:36). - Schiedsrichter: Klau (Sümmern), Piechaczek (Ottobrunn). - Zuschauer: 4651. - Strafminuten: Hannover 17 plus Spieldauerdisziplinar (Kathan) - Wolfsburg 15 plus Spieldauerdisziplinar (Magowan). - Play-off-Stand: 3:2
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