Kommentar zu den DEG Metro Stars: Kein Platz für Romantik
VON GIANNI COSTA - zuletzt aktualisiert: 24.01.2012 - 10:45Düsseldorf (RP). Bei der Düsseldorfer EG hat man sich mit dem zu erwartenden Schicksal abgefunden. Es ist schlichtweg kein Geld da, um die talentiertesten Kräfte zu halten. Deshalb bedient sich nun die Konkurrenz fleißig. So läuft es eben in diesem Geschäft.
Bei der DEG hat man erst gar nicht eine große Gegenwehr eingeleitet, zu unterlegen ist man im finanziellen Wettstreit. Es ist nun an der Zeit, einen radikalen Schnitt zu machen. Wenn der Verein eine Zukunft haben will, muss er sich neu erfinden.
Für die Spieler muss man Verständnis haben. Im Eishockey werden ordentliche Gehälter gezahlt. Bei Weitem nicht so üppige, dass man nach der Karriere vom Ersparten sorgenfrei leben könnte. Also ist sich jeder selbst der Nächste.
Man kann nun darüber klagen, ob nicht ein wenig mehr Treue schön wäre, man muss gleichwohl feststellen, dass im Sport für Romantik selten Platz ist. Vor allem dann nicht, wenn es ums Geschäft geht.
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