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Deutsche Eishockey Liga: KEV gewinnt verrücktes Verfolger-Duell

zuletzt aktualisiert: 28.12.2012 - 22:13

Die Krefeld Pinguine haben das Verfolgerduell der Deutschen Eishockey Liga gewonnen und greifen zum Jahreswechsel nach der Tabellenspitze. Am 32. Spieltag siegte die Mannschaft um NHL-Star Christian Ehrhoff in einem packenden Duell bei den Kölner Haien mit 6:5 (2:1, 2:3, 2:1) und schob sich mit nunmehr 59 Punkten an den Haien (57) vorbei auf Platz zwei.

Mit einem Sieg am Sonntag gegen Titelverteidiger Eisbären Berlin kann Krefeld an Spitzenreiter Adler Mannheim (60) vorbei ziehen, der derzeit beim Spengler Cup in der Schweiz im Einsatz ist. Köln hat allerdings zwei Spiele weniger als die beiden Konkurrenten bestritten.

In den anderen Verfolgerduellen holte Meister Berlin (54) durch den 3:1 (0:0, 0:1, 3:0)-Sieg gegen den ERC Ingolstadt im dritten Vergleich seine ersten Punkte gegen die Panther in der laufenden Saison, während die Hamburg Freezers (56) dank eines 5:1 (1:0, 3:1, 1:0) beim EHC München den vierten Platz erfolgreich verteidigten.

Vor 16.612 Zuschauern in der Kölner Arena eröffneten die Pinguine die Begegnung mit zwei schnellen Treffern von Mark Voakes (2.) und Roland Verwey (6.). Die Gastgeber antworteten durch Philip Riefers (6.) und zogen nach drei Treffern von Rok Ticar (21.), Alexander Weiß (21.) sowie Charles Stephens (27.) zu Beginn des zweiten Drittels auf 4:2 davon. Andreas Driendl (13.) und erneut Verwey (16.) brachten die Gäste zurück ins Spiel.

Nachdem Weiß (46.) mit seinem zweiten Treffer die Haie erneut in Führung gebracht hatte, war es Martin Schymainski (47.), der kurz darauf den Spielstand wieder ausglich. Elia Ostwalds Treffer (52.)
entschied das Spiel zugunsten der Pinguine.

Im Tabellenkeller geht der freie Fall der Düsseldorfer EG indes ungebremst weiter. Das Schlusslicht unterlag bei den Straubing Tigers mit 1:4 (0:2, 1:2, 0:0) und kassierte bereits die zehnte Pleite in Serie. Dagegen beendeten die Hannover Scorpions ihre Niederlagenserie. Den Niedersachsen gelang bei den Iserlohn Roosters ein 5:4 (2:2, 2:1, 1:1)-Erfolg, nachdem sie zuvor drei Partien in Folge verloren hatten. Durch den Auswärtssieg liegen die Scorpions mit 47 Zählern nur noch drei Punkte hinter Ingolstadt (50) und einem direkten Play-off-Platz.

Ebenfalls auf Tuchfühlung zu den ersten sechs Plätzen bleiben die Nürnberg Ice Tigers (46). Die Franken feierten beim 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) gegen den EHC Wolfsburg bereits den dritten Sieg im sechsten Spiel unter Trainer Bengt-Ake Gustafsson.

Quelle: sid

 
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