DEL: Trauer in Iserlohn: Freezers zittern sich in Playoffs
zuletzt aktualisiert: 09.03.2003 - 21:44Düsseldorf (rpo). In buchstäblich letzter Sekunde haben sich die Hamburg Freezers für die Playoffs in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) qualifiziert.
Durch ein 4:3 (1:1, 1:2, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Frankfurt Lions behaupteten die Hanseaten am 52. und letzten Spieltag Platz acht knapp vor den Iserlohn Roosters, denen ein 8:1 (3:0, 3:1, 2:0)-Kantersieg gegen die Krefeld Pinguine nicht mehr zum ersten Einzug ins DEL-Viertelfinale reichte.
Die Qualifikation für die Playoffs perfekt machten auch die Kassel Huskies, die sich durch einen 3:2 (3:1, 0:1, 0:0)-Heimerfolg gegen die Augsburger Panther Platz sieben sicherten. Auf Rang drei beendeten die DEG Metro Stars nach dem 6:5 (3:1, 1:3, 1:1, 1:0) nach Penaltyschießen bei den Schwenninger Wild Wings, die mit der 18. Niederlage in Folge einen DEL-Rekord aufstellten, die Hauptrunde.
Mit dem vierten Platz musste sich Vizemeister Adler Mannheim nach der 0:4 (0:1, 0:3, 0:0)-Pleite bei den Nürnberg Ice Tigers begnügen. Nur noch statistischen Wert hatten die 3:5 (2:2, 1: 0, 0:3)-Niederlage von Vorrundenprimus Eisbären Berlin beim Neuling ERC Ingolstadt sowie der 5:2 (0:0, 4:2, 1:0)-Erfolg des Titelverteidigers Kölner Haie gegen die Hannover Scorpions.
Iserlohn stark
Vor fast 5.000 Zuschauern in der überfüllten Eishalle am Seilersee boten die Iserlohner eine ihrer besten Saisonleistungen. Steve Washburn (7.), Jörgen Eriksson (11.), Andrej Pdkonicky (13.), Jeff Dessner (30.), Doug Ast (30.) und Chris Lipsett (33.) schossen eine 6:0-Führung heraus, dabei fielen fünf Tore in Überzahlsituationen. Für die restlos enttäuschenden Krefelder, die bereits am Freitag ihr Playoff-Ticket gelöst hatten, traf lediglich Patrik Augusta (39.). Die Pinguine verloren zudem Verteidiger Sergej Stas und Trainer Butch Goring durch Spieldauer-Disziplinarstrafen.
In Frankfurt sahen 5.600 Zuschauer eine nervöse Hamburger Mannschaft, die durch Jesse Belanger (5.) und Jeff Tory (30.) zweimal einen Rückstand ausglich. Nachdem Jonas Stöpfgeshoff (31.) erneut zur Führung für die Gastgeber getroffen hatte, schoss Ted Drury drei Minuten vor der Schluss-Sirene zum 3:3 ein, sicherte den Hamburgern damit die Playoff-Teilnahme und zerstörte gleichzeitig die Träume der Roosters. Das Siegtor für Hamburg durch Bob Lachance hatte nur noch statistischen Wert. In Kassel sicherten Sven Valenti (1.), Zdenek Nedved (9.) und Mikael Wahlberg (14.) den achten Viertelfinaleinzug der Huskies seit 1995.
ABSCHLUSSTABELLE:
1. Eisbären Berlin 52 35 17 188:134 109 2. Kölner Haie 52 30 22 151:117 101 3. DEG Metro Stars 52 34 18 151:122 96 4. Adler Mannheim 52 33 19 152:129 94 5. Nürnberg Ice Tigers 52 30 22 133:127 89 6. Krefeld Pinguine 52 28 24 147:133 78 7. Kassel Huskies 52 26 26 118:127 78 8. Hamburg Freezers 52 27 25 154:152 77 9. Iserlohn Roosters 52 25 27 142:132 75 10. Hannover Scorpions 52 23 29 142:150 69 11. Augsburger Panther 52 22 30 127:146 66 12. ERC Ingolstadt 52 21 31 122:135 65 13. Frankfurt Lions 52 20 32 133:171 60 14. Schwenninger Wild Wings 52 10 42 99:184 35
PLAYOFF-ÜBERSICHT:
Eisbären Berlin - Hamburg Freezers Kölner Haie - Kassel Huskies DEG Metro Stars - Krefeld Pinguine Adler Mannheim - Nürnberg Ice Tigers
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







