Frankfurt in der Abstiegsrunde: Krefeld Pinguine in den Playoffs
zuletzt aktualisiert: 08.03.2003 - 10:06München (rpo). Die Krefeld Pinguine haben gegen die Kussel Huskies als sechste von acht Mannschaften die Playoffs in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) erreicht.
Am 51. und vorletzten Vorrundenspieltag sicherten sich die Rheinländer mit dem 3:1 (2:1, 1:0, 0:0) am Freitag gegen die Kassel Huskies und 78 Punkten einen Platz in der am 12. März beginnenden Meisterschafts-Endrunde. Die Entscheidung über die restlichen zwei Playoff-Tickets fällt am letzten Spieltag am Sonntag zwischen Kassel, den Hamburg Freezers und den Iserlohn Roosters.
Die vorzeitig als Vorrundensieger feststehenden Eisbären Berlin, die die Frankfurt Lions mit dem 4:3 (1:0, 2:2, 1:1) durch den Siegtreffer von David Roberts in die Abstiegsrunde schossen, und Titelverteidiger Kölner Haie, der am Donnerstag gegen Adler Mannheim mit 1:2 nach Penaltyschießen verlor, als Tabellenzweiter standen als Playoff-Teilnehmer bereits fest. Auch Mannheim, die DEG Metro Stars und die Nürnberg Ice Tigers hatten den Playoff-Einzug vorzeitig geschafft.
Im Schlussspurt um die letzten Playoff-Fahrkarten haben sich die Hamburg Freezers mit 75 Punkten eine gute Ausgangsposition geschafften. Mit dem 6:0 (2:0, 3:0, 1:0) gegen "Schlusslicht" Schwenninger Wild Wings nach drei Toren von Bobby House kletterten sie auf Platz sieben und verdrängten die Iserlohn Roosters (72) aus den Playoff-Rängen. Die Sauerländer brauchen nach dem 3:4 (1:1, 1:2, 1:1) in Düsseldorf am Sonntag gegen Krefeld einen Drei-Punkte-Sieg, Hamburg reicht in Frankfurt ein Punkt. Auch der Tabellenachte Kassel (75) wäre mit einem Punkt gegen die Augsburger Panther im Playoff.
Im Kampf um den Klassenerhalt sind die Würfel gefallen. Die Hannover Scorpions, Augsburg, das das Derby gegen Nürnberg mit 4:2 (1:0, 3:1, 0:1) gewann, und DEL-Neuling ERC Ingolstadt spielen auch in der kommenden Saison in der DEL. Der Tabellenletzte Schwenningen, der mit 17 Niederlagen hintereinander einen DEL-Negativrekord aufstellten, und Frankfurt spielen ab 12. März im Playdown um den Klassenverbleib. Die Lions können mit Ingolstadt, das in Hannover mit 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) verlor, nach Punkten noch gleichziehen, sich aber wegen des deutlichen schlechteren Torverhältnisses nicht mehr vom vorletzten Rang verbessern.
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