68. Eishockey-WM in Tschechien: Lettland im Viertelfinale, Russland ist raus
zuletzt aktualisiert: 03.05.2004 - 18:38Prag (rpo). Lettland ist durch einen deutlichen Sieg über Österreich ins Viertelfinale der Eishockey-WM eingezogen. Rekordweltmeister Russland hat hingegen zum zweiten Mal nach 2000 das Viertelfinale einer WM verpasst.
Der 23-malige russische Titelträger verspielte beim 0:4 (0:0, 0:1, 0:3) gegen Finnland auch seine letzte theoretische Chance auf die Runde der letzten Acht. Die Rückkehr des früheren Erfolgstrainers Viktor Tichonow, der zwischen 1978 und 1992 mit der "Sbornaja" acht WM-Titel und dreimal olympisches Gold gewann, blieb damit erfolglos.
Zum dritten Mal nach 1997 und 2000 zog dagegen Lettland ins Viertelfinale ein. Der letztjährige WM-Neunte sicherte sich durch einen 5:2 (0:1, 3:0, 2:1)-Sieg gegen Österreich zumindest Platz vier in der Zwischenrundengruppe E. Damit muss die deutsche Nationalmannschaft am Dienstag (16.15 Uhr/live im DSF) gegen die Schweiz einen Punkt holen, um zum vierten Mal in Folge unter die besten Acht vorzustoßen.
Für die bereits zuvor qualifizierten Finnen erzielten Jukka Hentunen (35.), Niko Kapanen (46.), Tomi Kallio (55.) und Petteri Nummelin (59.) die Tore gegen das Tichonow-Team, das in der Zwischenrunde drei Niederlagen kassierte. Österreich führte gegen die Letten durch einen Treffer von Christoph Harand mit 1:0 (3.), ehe Sergejs Zoltoks (23.) und Aleksandrs Kercs (27.) mit Powerplay-Toren sowie Atvars Tribuncovs, der direkt von der Strafbank kam (34.), das Spiel drehten. Nach dem 2:3 durch Oliver Setzinger (35.) sorgten der Augsburger DEL-Profi Arvids Rekis (50.) und Aleksandrs Macijevskis (59.) für die Entscheidung.
Ukraine schafft den Klassenerhalt, Japan steigt ab
Den Klassenerhalt schaffte die Ukraine, Japan steigt dagegen aus der A-Gruppe ab. Der letztjährige WM-Zwölfte Ukraine hat nach dem 2:2 (1:1, 0:0, 1:1) gegen Kasachstan den zweiten Platz in der Relegationsrunde sicher. Japan, seit 1998 als Fernostvertreter bei der A-WM, hilft auch ein Sieg im letzten Spiel am Dienstag (12.15 Uhr) gegen Frankreich nicht mehr.
Da die Sonderregelung für Fernost ausläuft, muss Japan diesmal tatsächlich den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Bislang hatten die Asiaten immer über die Fernost-Qualifikation gegen China und Südkorea ihr WM-Ticket lösen können. Schon zuvor hatte Frankreich als Absteiger festgestanden. Neben der Ukraine schaffte auch Aufsteiger Kasachstan den Verbleib in der A-Gruppe.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







