kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
         
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Niko Kapanen Leo Komarov finnland jubel panorama ap 2011
  Foto: AP, AP

Eishockey-WM: Finnen holen nach 16 Jahren zweites Gold

zuletzt aktualisiert: 15.05.2011 - 22:52

Bratislava (RPO). Die finnischen Eishockey-Stars haben

Schwedens junge Wilde gestoppt und sich zum zweiten Mal zum Weltmeister gekrönt. 16 Jahre nach dem Triumph von Stockholm siegten die Puckjäger aus Suomi bei der WM in der Slowakei wieder im Finale gegen ihren Erzrivalen mit 6:1 und sorgten nach einem furiosen Schlussdrittel für den höchsten Endspielsieg der WM-Geschichte. Die Schweden mit elf Spielern unter 23 Jahren verpassten im Duell der nordischen Nachbarn ihren neunten WM-Titel.

Jarkko Immonen mit seinem neunten Turniertor sieben Sekunden vor der zweiten Drittelsirene (40.) sowie Petteri Nokelainen (43.) und Niko Kapanen (44.) mit einem Doppelschlag zu Beginn des Schlussabschnitts leiteten den Sieg ein. Janne Pesonen (57.), Mika Pyörälä (58.) und Antti Pihlström (60.) machten den zweiten Final-Triumph der Finnen nach dem 4:1 in Schweden 1995 perfekt. Damit legten die Nordeuropäer ihr Image als ewige Zweite ab. Sechsmal hatten sie bei Weltmeisterschaften Silber gewonnen, zuletzt 2007, vier Finals seit dem letzten Titelgewinn verloren.

Zudem nahmen sie Revanche für drei bittere Endspielniederlagen gegen den Erzrivalen: Bei den WM-Turnieren 1992 und 1998 sowie bei Olympia 2006 waren sie im Kampf um Gold als Verlierer vom Platz gegangen. Der 20 Jahre alte Jungstar Magnus Pääjärvi-Svensson (28.) hatte die Schweden in Führung gebracht. Doch die Finnen drehten zur Freude der mehr 2000 Landsleute in der Ondrej Nepala Arena in Bratislava noch das Spiel.

Info

STATISTIK:

Schweden - Finnland 1:6 (0:0, 1:1, 0:5)

Tore: 1:0 Magnus Pääjärvi (27:40), 1:1 Jarkko Immonen (39:53), 1:2 Petteri Nokelainen (42:35), 1:3 Niko Kapanen (43:21), 1:4 Janne Pesonen (56:41), 1:5 Mika Pyörälä (57:16), 1:6 Antti Pihlström (59:05)

Schiedsrichter: Burchell/Reiber (Kanada/Schweiz)

Zuschauer in Bratislava:
9166

Strafminuten: Schweden 8 - Finnland 4

Damit Finnland Weltmeister

Mit Bronze hatte sich zuvor der entthronte Weltmeister Tschechien getröstet. Das Team um Altstar Jaromir Jagr setzte sich im kleinen Finale gegen den Rekordchampion Russland mit 7:4 (2:3, 3: 1, 2:0) durch. Es war bereits der 20. dritte Platz für den zwölfmaligen Titelträger. Die Russen mit dem enttäuschenden Superstar Alexander Owetschkin blieben erstmals unter Trainer Wjatscheslaw Bykow bei einer WM ohne Medaille. In den vier Jahren zuvor hatten sie zweimal Gold sowie je einmal Silber und Bronze gesammelt.

"Wir waren klar die beste Mannschaft hier", sagte der dreifache Torschütze Roman Cervenka, "aber leider haben wir zur falschen Zeit einen schlechten Tag gehabt." Im Halbfinale waren die zuvor überragenden Tschechen überraschend mit 2:5 an Schweden gescheitert.

"Es war eine unglückliche WM für uns, obwohl wir einen der besten Spieler hatten", sagte Bykow und fügte mit Blick auf Superstar Owetschkin, der nicht einen einzigen Scorerpunkt verbuchte, hinzu: "Ich glaube, Alexander ist selbst nicht froh über seine Leistung. Aber einer alleine ist nicht verantwortlich. Wir haben viele Fehler gemacht, obwohl alle Spieler sehr erfahren sind."

Die 9166 Zuschauer mussten im Finale lange auf Höhepunkte warten. Die beiden Erzrivalen spielten taktisch äußert diszipliniert und warteten auf Fehler. Torchancen waren selten, die besseren hatten zunächst die Finnen. Kapitän Mikko Koivu (7.) scheiterte aber ebenso am starken schwedischen Goalie Viktor Fasth wie Janne Pesonen (27.) und Mikael Granlund (28.). Nach Pääjärvi-Svenssons Führungstor in den Winkel hatte Patrik Berglund Pech, als er den Pfosten des finnischen Tores traf (36.). Doch dann schlugen die Finnen zu.

Frei von taktischen Zwängen hatten zuvor Tschechien und Russland den 9283 Zuschauern ein Offenivspektakel geboten. Bei der frühen Führung der Tschechen durch Cervenka war noch Glück im Spiel, als Fjodor Tjutin den Puck ins eigene Tor bugsierte (4.). Dann ging es drunter und drüber, als binnen 57 Sekunden drei Tore fielen: Torjäger Ilja Kowaltschuk und Verteidiger Dimitri Kulikow drehten innerhalb von 15 Sekunden das Spiel (10.), doch Petr Prucha glich postwendend aus (11.).

Mit seinem zweiten Tor brachte Kowaltschuk erstmals die Russen in Führung (19.), die währte jedoch nicht lange. Prucha traf zum 3: 3 (23.). Dann sicherten Cervenka (31. und 36.), Jan Marek (47.) und Tomas Plekanec, der ins leere Tor traf (59.), den Tschechen Edelmetall. Wladimir Tarasenko gelang nur noch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer (37.).


STATISTIK

Quelle: sid/chk

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

Anzeige:

Aktuell bei RP Online

Italien

Fußball-Trikots für den Papst

Papst Benedikt XVI. kann sich in Mailand künftig in den Farben der großen Fußball-Klubs präsentieren. Am Rande des Weltfamilientags bekam ... mehr 

Tonis erster Sohn tot zur Welt gekommen

Drama für Ex-Bayern-Star

Tonis erster Sohn tot zur Welt gekommen

Drama um Bayern Münchens ehemaligen Bundesliga-Star Luca Toni: Das erste Kind des Stürmers und seiner Lebensgefährtin Marta Cecchetto, ei ... mehr 

Sport
Aus der Region

Japan-Tag in Düsseldorf

700.000 Besucher beim Japan-Tag

Thronjubiläum von Queen Elizabeth II.

Mit Tee und Scones auf dem Rhein

Videos

Video

Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

Die Stars der EM richtig aussprechen

Immer wieder stolpern Fans, Reporter und Journalisten über die Aussprache einiger Fußballspieler. Ein Grund für uns, die ... mehr 

Auf einen Blick
Weitere Sportarten
Bilderserien Sport
French Open 2012: Görges legt sich mit dem Publikum an
French Open 2012: Görges legt sich mit dem Publikum an
Julia Görges ist bei den French Open in Paris .. mehr 
 
French Open 2012: Görges legt sich mit dem Publikum an
French Open 2012: Görges legt sich mit dem Publikum an
Julia Görges ist bei den French Open in Paris ..
mehr 
NBA 11/12, Play-offs: Oklahoma - San Antonio 109:103
NBA 11/12, Play-offs: Oklahoma - San Antonio 109:103
Kevin Durant hat Oklahoma City Thunder im ..
mehr 
Stanley-Cup-Finale 2012, Spiel 2: New Jersey - LA Kings 1:2 n.V.
Stanley-Cup-Finale 2012, Spiel 2: New Jersey - LA Kings 1:2 n.V.
Die Los Angeles Kings sind im Finale um den ..
mehr 
Handball-Bundesliga 11/12: Kiel feiert seine Überflieger
Handball-Bundesliga 11/12: Kiel feiert seine Überflieger
Die Spieler des THW Kiel genießen die perfekte ..
mehr 
EM-Test 2012: Niederlande - Nordirland
EM-Test 2012: Niederlande - Nordirland
Die Niederlande hat einen Kantersieg gegen ..
mehr 
EM-Test 2012: Dänemark - Australien
EM-Test 2012: Dänemark - Australien
Dänemark hat eine gelungene EM-Generalprobe ..
mehr 
French Open 2012: Haas geht in Runde drei unter
French Open 2012: Haas geht in Runde drei unter
Für Tommy Haas waren die French Open nach der dritten Runde beendet.
mehr 
NBA 11/12, Play-offs: Boston - Miami 101:91
NBA 11/12, Play-offs: Boston - Miami 101:91
Sehen Sie die Bilder des Spiels.
mehr 
 
MEHR
Nationaltrainer Uwe Krupp.

Eishockey-Bundestrainer

Krupp koppelt Zukunft an Reindl

Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp knüpft ein weiteres Engagement als Eishockey-Bundestrainer strikt an einen Verbleib von Franz Reindl. "Wenn nicht Franz Reindl in irgendeiner Art und Weise mein Vorgesetzter bleibt, dann bin ich raus", ... mehr

 
 
 
 

Kommentar zur Nationalmannschaft

Die Suche nach dem Super-Trainer