Handball-Schiris unter Beobachtung: Konsequente Erziehung
VON KOMMENTAR VON ECKHARD CZEKALLA - zuletzt aktualisiert: 05.08.2010 - 15:14(RP). Sie haben sich viel vorgenommen. Härter durchgreifen wollen die Schiedsrichter im Handball. Bleibt zu hoffen, dass sie auch durchziehen, was sie sich nun versprochen haben – vor allem, dass sie eine gemeinsame Linie entwickeln. Die Klagen aus den Klubs und von Seiten der "Opfer" werden gewiss kommen.
Aber konsequente Regelauslegung hat auch erzieherische Effekte. Das gilt nicht nur für den Handball. Kein Verein wird begeistert sein, wenn seine Spieler nur zuschauen, weil sie gerade mal wieder gesperrt sind. Und das Gejammer – man denke nur an die Zeit, als im Fußball die Ellbogenstöße beim Kopfballduell auf dem Index standen – verstummt rasch.
Es liegt an den Klubs, ihren Spielern die Bedeutung der Regeln, vor allem die Folgen bei Nichtbeachtung klarzumachen. Wer nicht zuhört und nicht reagiert, der hat im Sport auch nichts verloren. Und das gilt nicht nur für den Profibereich.
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