5. Lauf der American Le Mans Series: Honda überrascht die Konkurrenz
zuletzt aktualisiert: 13.07.2008 - 10:30Lime Rock (RPO). Honda hat beim 5. Saisonlauf zur American Le Mans Series (ALMS) in Lime Rock/Connecticut für eine große Überraschung gesorgt. Der japanische Automobilhersteller fügte in der populären Sportwagenserie den beiden deutschen Premiumherstellern Porsche und Audi eine empfindliche Schlappe zu.
Die beiden Briten David Brabham und Ryan Sharp, die von der Pole Position ins Rennen gegangen waren, setzten sich nach 2:45 Stunden (168 Runden) in ihrem Acura mit 18,872 Sekunden Vorsprung gegen die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) im RS Spyder durch.
Dabei waren die letzten 90 Sekunden auf der nur 2,414 km kurzen und kurvenreichen Strecke an Dramatik nicht zu überbieten, denn Bernhard und Brabham waren auf dem letzten Tropfen Benzin unterwegs. Als Bernhard in der vorletzten Runde in Führung liegend mit blockierenden Rädern auch noch in ein Kiesbett rutschte, war der Weg für den ersten Honda-Triumph in der ALMS geebnet.
Hinter den Vorjahressiegern Sascha Maassen/Patrick Long (Aachen/USA) im zweiten Porsche RS Spyder (1:01 Minuten zurück) belegten Lucas Luhr (Koblenz) und Marco Werner (Ermatingen) im Audi R10 TDI den vierten Gesamtrang. Das Audi-Duo wurde durch einen Dreher und eine Stop-and-go-Strafe (Fehlvergehen beim Boxenstopp) zurückgeworfen und hatte im Ziel eine Runde Rückstand. Immerhin reichte es trotzdem zum Sieg in der LMP1-"Königsklasse"
Pech hatte das Schwesterauto mit Rinaldo Capello und seinem Partner Emanuele Pirro. Nach anfänglicher Führung wurden die beiden Italiener durch eine Kollision weit zurückgeworfen und lagen auf Rang 21 im Ziel 31 Runden zurück.
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