Neben der Spur: Nutella – auch bei Ullrich heiß geliebt
VON MARTIN BEILS - zuletzt aktualisiert: 30.08.2010 - 10:35Düsseldorf (RP). Gute Erfahrungen haben die wenigsten Athleten mit der dunkelbraunen Creme gemacht. Boris Becker bekam von besorgten Kinderhütern einst eins aufs Dach, als er im Nutella-Werbespot ein Messer ableckte und damit angeblich zu einer Epidemie von fiesen Verletzungen in den Mundwinkeln sorgte.
Unter Fußballern ist der "Nutella-Fluch" ein feststehender Begriff, seit die Hauptdarsteller der Werbefilmchen nach ihrem großen Auftritt stets in eine Schaffenskrise gerieten und aus der Nationalmannschaft purzelten.
Im Zuge der jüngsten Berichterstattung über die Leiden und die anstehenden, neuerlichen Vaterfreuden des einstmaligen Radrennfahrers Jan Ullrich ist wiederum von der gehaltvollen Nuss-Nougat-Creme die Rede. In einer Mischung aus Bewunderung und Ekel wird erzählt, wie Ullrich seine erstaunliche Gewichtszunahme im Winter hinbekam.
Er leckte nicht nur wie Boris Becker am Messer. Nein, er brauchte weder Besteck noch Brot. Ullrich, so heißt es, habe sich gern mal ein Glas Nutella aus dem Küchenregal genommen, es im Mikrowollengerät erhitzt und sich anschließend den warmen, flüssigen Inhalt einverleibt.
Als Reiseziel darf man Ullrich den Ort Stonehaven im nordwestlichen Schottland empfehlen. Dort liegt die Wiege des frittierten Mars-Riegels. Der Schokoriegel wird an ausgesuchten Fish-and-Chips-Imbissen in Bierteig getaucht und im selben Fett gebacken wie eben Fish and Chips. Als Beilage zum Preis von 1,70 Pfund gibt es eine ordentliche Portion Fritten.











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