UCI-Präsident Pat McQuaid: "Astana-Lizenzentzug ist möglich"
zuletzt aktualisiert: 22.08.2007 - 16:54Paris (RPO). UCI-Präsident Pat McQuaid hält einen Lizenzentzug für den in mehrere Dopingfälle verwickelten Radrennstall Astana für möglich. "Wir werden versuchen herauszufinden, was Teamchef Marc Biver über die Machenschaften seiner Fahrer wusste. Vielleicht wird das dazu führen, dass wir die Lizenz entziehen", sagte der Chef des Weltverbandes der französischen Tageszeitung "Sud-Ouest".
Am Donnerstag muss der Astana-Manager vor der UCI zu den positiven Dopingfällen von Matthias Kessler (Nürnberg/Testosteron), Alexander Winokurow und Andrej Kaschetschkin (beide Kasachstan/beide Blutdoping) Stellung nehmen.
McQuaid stellte aber auch klar, dass vor der Entscheidung über einen Entzug auch Vertreter des kasachischen Verbandes als Erwerber der Lizenz gehört werden. Die Zukunft des Astana-Teams sei zudem von deren künftigen Maßnahmen im Anti-Doping-Kampf abhängig.
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