Berufungsverfahren: Di Luca zieht vor CAS
zuletzt aktualisiert: 19.10.2007 - 16:33Mailand (RPO). Radprofi Danilo Di Luca zieht nun doch vor das Oberste Sportschiedsgericht CAS in Lausanne. Der Italiener ist wegen Verbindungen in die Dopingszene für drei Monate gesperrt worden und strebt ein Berufungsverfahren an.
Nach der Aberkennung seiner Punkte in der Pro-Tour-Wertung des Weltverbandes UCI als Folge der Sperre durch das Olympische Komitee Italiens (CONI) bis 15. Januar 2008 sei er fest entschlossen, vor den CAS zu ziehen, sagte Di Luca der Gazetta dello Sport.
Dem Girosieger waren Kontakte aus dem Jahr 2004 zum verurteilten Doping-Arzt Carlo Santuccione zum Verhängnis worden. Ein konkretes Dopingvergehen konnte dem Liquigas-Kapitän aber nicht nachgewiesen werden. Den Verlust der Führung in der Pro-Tour-Wertung empfinde er deshalb als große Ungerechtigkeit, sagte Di Luca. Für den Fall eines Erfolgs vor dem CAS behalte er sich eine Schadensersatzklage vor.
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