Dopingskandal: Geständnisse lassen Tagesgeschäft kalt
VON STEPHAN SEEGER - zuletzt aktualisiert: 25.05.2007 - 15:11
Beim 90. Giro d'Italia waren die Geständnisse von Erik Zabel und Rolf Aldag bislang zweitrangig. Die Profis spulten ihr Programm ab und kämpften auf der ersten schweren Bergetappe um einen Platz im vorderen Feld und das Rosa Trikot des Gesamtführenden. Dabei ist das Thema Doping bei der Italien-Rundfahrt womöglich akut.
Noch aber halten sich die Teams aus Spanien oder Italien bedeckt. Auch von Seiten der Discovery-Mannschaft, früherer Arbeitgeber des siebenmaligen Tour-Siegers Lance Armstrong, fehlen bislang Statements zur aktuellen Entwicklung. Die Organisatoren der Tour de France schweigen ebenfalls.
Vielleicht bringt das erwartete Geständnis von Bjarne Riis, Tour-Sieger im Jahr 1996, einige weitere Mannschaften zum Reden. Wünschenswert wäre es.
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