Darüber lacht New York: Djokovic liefert perfekte Scharapowa-Parodie
zuletzt aktualisiert: 08.09.2007 - 16:43Düsseldorf/New York (RPO). Tennis-Profi Novak Djokovic ist schon jetzt der große Sieger bei den US Open. Mit perfekten Parodien reißt er das Publikum in New York zu Begeisterungsstürmen hin. Hose rein, Po raus, die Strähne mit der linken Hand noch hinters Ohr geklemmt - seine Imitation von Maria Scharapowa zählt zum Unterhaltsamsten, was das Tennis seit langer Zeit gesehen hat.
Seitdem die spontanen Djokovic-Shows im Internet publik wurden, ist Djokovics Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Jüngster Höhepunkt: Ein Interview nach seinem fulminanten Sieg im Viertelfinale über den Spanier Carlos Moya. Ein Moderator forderte den Serben auf, eine seiner Imitationen zu zeigen.
Da muss Djokovic selber lachen, schaut etwas verlegen zur Seite, fragt dann aber gerade heraus: "Wen wollt Ihr sehen?" Scharapowa, so die einmütige Antwort. Dann beginnt die große Djoko-Show. Er stopft das Hemd in die Hose und trippelt zur Grundlinie. Schon jetzt biegt sich das Publikum vor Lachen. So perfekt zugespitzt ist der Bewegungsablauf.
Hinzu kommt: Als Tennispieler weiß Djokovic auch die typischen technischen Marotten nachzuahmen. Als Maria Scharapowa lässt er etwa den Ball vor dem Aufschlag bis in Kopfhöhe springen, um ihn dann wieder mit weit ausholender Armbewegung erneut auf den Boden zu prallen. Sogar der für die Russin so typische ausgestellte Po bei der Ausholbewegung ist zu sehen. Einfach perfekt.
Das Publikum ist begeistert. Aus seinem großen Repertoire an Tennis-Imitationen (Federer, Roddick, Volandri) muss Djokovic noch den Nadal zeigen. Als er die Hose in die Kniekehle zieht und die Ärmel des T-Shirts noch oben krempelt, gibt es kein Halten mehr. Das Publikum applaudiert begeistert. Und drückt Djokovic die Daumen: Am Sonntag tritt er im ersten Grand-Slam-Finale seiner Karriere gegen Titelverteidiger Roger Federer an.
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