Lebensmittelvergiftung: Lisicki kurzzeitig in Lebensgefahr
zuletzt aktualisiert: 03.11.2011 - 13:31Berlin/Bali (RPO). Sabine Lisicki hat sich wegen einer Lebensmittelvergiftung während des Turniers in Peking Anfang Oktober in Lebensgefahr befunden. "Ja, es war eine lebensbedrohliche Situation. Die Ärzte haben Panik bekommen, als ich im Krankenhaus gelandet bin. Ich war extremst dehydriert, fast bewusstlos", sagte Deutschlands zweitbeste Tennisspielerin der "Bild".
Lisicki klagte damals nach dem Verzehr von Fleisch über Übelkeit und musste sich mehrfach übergeben. Die Wimbledon-Halbfinalistin wurde daraufhin in ein Krankenhaus gebracht.
"Als die Ärzte mit mir sprachen, waren sie ganz weit weg für mich, am Ende des Tunnels. Dabei standen sie direkt neben mir", sagte Lisicki. Mit ihrer erst im Frühjahr diagnostizierten Glutenallergie hatte der Vorfall nichts zu tun. "Das war etwas völlig anderes."
Die 22-jährige Berlinerin darf wegen der Unverträglichkeit von Gluten unter anderem keine Nudeln, Pizza und ähnliche getreidehaltige Nahrungsmittel mehr essen. Die Unverträglichkeit von Gluten kann Magenkrämpfe, Bauchschmerzen und Erbrechen hervorrufen.
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