Australian Open in Melbourne: Federer als "Hurensohn" beschimpft
zuletzt aktualisiert: 29.01.2009 - 10:22Melbourne (RPO). Aufregung bei den Australian Open: Roger Federer ist mit einer Gala-Vorstellung zum 21. Mal in seiner Karriere in das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers eingezogen. Sein Gegner Juan Martin del Potro reagierte nicht gerade gentlemanlike.
Nachdem der Schweizer Federer in der Runde der letzten Acht den argentinischen Aufsteiger mit 6:3, 6:0, 6:0 deklassiert hatte, sagte del Potro: der argentinischen Zeitung "Minuto Uno": "Verdammt, dieser Hurensohn gewinnt alles."
Und del Potro ging sogar noch weiter: "Ich hatte Lust, Federer umzubringen." Tja, so drastisch, wie es klingt, hat er es vermutlich nicht gemeint, aber die Wortwahl sollte der 20-Jährige künftig sorgfältiger auswählen.
Der dreimalige Australien-Champion Federer schaffte derweil zum 19. Mal hintereinander den Vorstoß unter die letzten Vier bei einem Major-Turnier. Federer trifft im Spiel um den Endspieleinzug auf seinen alten Rivalen Andy Roddick (USA), gegen den er eine Siegbilanz von 15:2 hat.
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