US Open in New York: Federer zittert sich ins Viertelfinale
zuletzt aktualisiert: 04.09.2008 - 12:23New York (RPO). Titelverteidiger Roger Federer hat ein Achtelfinal-Aus bei den US Open in New York in einem Fünf-Satz-Match gerade noch verhindern können. Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz benötigte für seinen 6:7 (5:7), 7:6 (7:5), 6:3, 3:6, 6:3-Sieg gegen Igor Andrejew (Russland) und den Einzug ins Viertelfinale insgesamt 3:32 Stunden.
In der Runde der letzten Acht trifft Federer am Donnerstag auf den Luxemburger Gilles Muller. Der Überraschungs-Viertelfinalist setzte seinen Siegeszug fort und schaltete den an Nummer fünf eingestuften Russen Nikolai Dawydenko 6:4, 4:6, 6:3, 7:6 (12:10) aus. Damit ist der Weltranglisten-130. Muller nach dem Franzosen Nicolas Escude (1999) der zweite Qualifikant in der Geschichte der US Open, der so weit gekommen ist. Muller hatte in der zweiten Runde Tommy Haas (Sarasota-USA) trotz 0:2-Rückstands bezwungen.
Wie der viermalige US-Open-Gewinner Federer hatte auch Vorjahresfinalist Novak Djokovic große Mühe und musste über fünf Sätze gehen. Der von Hüftproblemen geplagte Serbe rang Tommy Robredo (Spanien) 4:6, 6:2, 6:3, 5:7, 6:3 nieder. Im Viertelfinale trifft der Australian-Open-Sieger auf Lokalmatador Andy Roddick (USA), der den Chilenen Fernando Gonzalez 6:2, 6:4, 6:1 besiegte. Das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres hatte Roddick 2003 gewonnen.
Bei den Frauen wahrte Jelena Jankovic durch den Halbfinaleinzug die Chance, am Montag die Weltranglisten-Führung von der bereits ausgeschiedenen Ana Ivanovic (beide Serbien) zu übernehmen. Die an zwei gesetzte Jankovic beendete beim 6:1, 6:1 die Erfolgsserie von Sybille Bammer. Die 28-Jährige hatte als erste Österreicherin nach Barbara Schett (1999) das Viertelfinale in Flushing Meadows erreicht.
In der Vorschlussrunde trifft Jankovic, die noch kein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte, am Freitag auf Olympiasiegerin Jelena Dementjewa. Die Russin ließ Patty Schnyder (Schweiz) beim 6: 2, 6:3 kaum eine Chance. Neben Jankovic und Dementjewa dürfen sich auch noch Serena Williams (USA) und die Russin Dinara Safina Hoffnung auf die Nummer eins machen.
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