"Tennis-Model" meldet sich zurück: New York feiert Scharapowa
zuletzt aktualisiert: 02.09.2009 - 12:28New York (RPO). Maria Scharapowa hat sich eindrucksvoll auf der großen New Yorker Tennisbühne zurückgemeldet. Mit einem 6:3, 6:0 gegen die Bulgarin Zwetana Pironkowa marschierte sie in die nächste Runde und wurde von den Fans in Flushing Meadows frenetisch gefeiert.
Die bestverdienende Sportlerin der Welt, die pro Jahr 22 Millionen Euro an Werbeeinnahmen einstreichen soll, genoss nach ihrem Pflichtsieg den Jubel. "Ich will in die zweite Turnierwoche, das wird schwierig genug. Aber ich bin glücklich, zurück zu sein", sagte "die Königin der Nacht", die in Flushing Meadows 2006 triumphiert hatte. Die Bilder des Tages finden sie hier.
Nach einer neunmonatigen Pause wegen einer Schulterverletzung, in der die 22-jährige Russin sie in der Weltrangliste von Position vier bis auf Rang 126 abrutschte, war Maria Scharapowa erst in diesem Frühjahr auf die Tour zurückgekehrt. Im vergangenen Jahr hatte sie wegen dieser Blessur nicht in New York antreten können. Die an 29 gesetzte Scharapowa trifft in der 2. Runde auf Christina McHale (USA).
Mehr Mühe als Scharapowa hatte Dinara Safina (Russland). Die Weltranglistenerste, die immer noch auf den ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier wartet, stand beim 6:7 (5:7), 6:2, 6:4 gegen die Australierin Olivia Rogowska vor einem historischen K.o. Noch nie in der Gesdchichte der US Open war die topgesetzte Spielerin in der ersten Runde ausgeschieden.
Die in der Bestenliste nur auf Rang 167 notierte 18-jährige Rogowska führte im entscheidenden dritten Satz 3:0 und 40:15, verlor aber die Nerven. In der nächsten Runde trifft Safina am Donnerstag auf Fed-Cup-Spielerin Kristina Barrois (Stuttgart). "Dinara ist die Favoritin, aber ich will natürlich gewinnen", sagte die 27-jährige Barrois.
Anna-Lena Grönefeld konnte den Erfolg des Vorjahres nicht wiederholen. Die Achtelfinalistin von 2008 unterlag im Auftaktmatch 3:6, 2:6 gegen die an Nummer 21 gesetzte Chinesin Zheng Jie: "Ich habe einfach nicht das umgesetzt, was ich mir vorgenommen hatte", sagte die Wimbledon-Mixedsiegerin.
Für die erste große Überraschung des Turniers sorgte Katerina Bondarenko (Ukraine), die die frühere Paris-Siegerin Ana Ivanovic (Serbien) 2:6, 6:3, 7:6 (9:7) bezwang.
Bei den Männern gaben sich die Favoriten keine Blöße. Der Weltranglistenzweite und letztjährige Finalist Andy Murray (Großbritannien) besiegte den Letten Ernests Gulbis 7:5, 6:3, 7:5. Der an Position vier gesetzte frühere Melbourne-Gewinner Novak Djokovic (Serbien) entschied das Duell gegen den Kroaten Ivan Ljubicic 6:3, 6:1, 6:3 für sich und darf sich weiterhin Hoffnungen auf den Siegerscheck von 1,6 Millionen Dollar machen.
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