Andy Roddick versteht die Welt nicht mehr. Der US-Amerikaner war bei seinem Zweitrunden-Aus bei den US Open stinksauer auf den Linienrichter.
Im dritten Satz ging der Lokalmatador regelrecht auf den Linienrichter los. "Warum gibt es hier keine Schiedsrichter, die wissen was sie tun", fluchte Roddick auf dem Centre Court in New York.
Beim Stand von 2:5 entscheidet die Linienrichterin auf Fußfehler Roddick. Die Fernsehbilder belegen, dass die Linienrichterin richtig lag.
Auf Nachfrage von Roddick, mit welchem Fuß er beim Aufschlag die Linie berührt habe, nannte sie jedoch irrtümlich seinen rechten. "Mein rechter Fuß? Wirklich? Nicht ein einziges Mal in meiner Karriere stand mein rechter Fuß vor dem linken. Überleg dir mal, wie das möglich sein soll", giftete Roddick.
Gebracht hat es nichts, Roddick verlor den Satz und auch das Match. 6:3, 5:7, 3:6, 6:7 hieß es am Ende gegen den Serben Janko Tipsarevic.
Im Anschluss an das verlorene Match entschuldigte sich Roddick indirekt. "Es war ein Regelverstoß von mir und hatte null Einfluss auf das Match. Ich wollte mich noch einmal pushen", sagte der US-Amerikaner.
Roddick weiter: "Ich bin wohl zu weit gegangen."