Wimbledon-Kommentar: Haas' letzte Chance - Lisicki kommt
VON ANDREAS HARDT (SID) - zuletzt aktualisiert: 02.07.2009 - 06:59London (RPO). Bei ihrer Vermarktungsagentur läuft seit einigen Tagen der E-Mail-Briefkasten über. Sabine Lisicki ist richtig angesagt seit ihrem Vordringen ins Viertelfinale bei den All England Championships. Sie ist ein Versprechen für die Tenniszukunft in Deutschland.
Insider haben das schon länger geahnt, aber Wimbledon ist seit den Tagen von Boris Becker und Steffi Graf eben das ganz besondere Schaufenster. Dass dort gleichzeitig auch noch Tommy Haas für sportliches Aufsehen sorgte, erhöht die Aufmerksamkeit noch weiter.
Für den gebürtigen Hamburger sind die späten Erfolge an der Church Road natürlich eine große persönliche Befriedigung. Dem besten Spieler der "Schatten-Generation" nach Becker und Stich fehlt in seiner Karriere (noch) der eine, ganz große Triumph, um seinen Leistungen entsprechend gewürdigt zu werden. Am Freitag bekommt er seine vielleicht letzte Chance im Halbfinale gegen den Topfavoriten Roger Federer aus der Schweiz.
Dennoch ist er auf Grund seines Alters ein Auslaufmodell. Die Zukunft heißt Lisicki. Die Berlinerin hat gezeigt, dass sie die sportlichen Fähigkeiten hat, mit den ganz Großen mitzuhalten.
Jetzt muss sie beweisen, ob sie unter dem steigenden Druck und im Fokus der Öffentlichkeit auch die Nerven, Einstellung und Fleiß hat, den möglichen Weg an die Spitze zu gehen. Talent allein reicht dafür nicht.
Es wird spannend.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







