Mit 6:4, 6:3 ist Maria Scharapowa ins Finale von Wimbledon eingezogen. Am Ende war sie eine Nummer zu groß für Sabine Lisicki, die sich jedoch gut verkaufte.
Zu Beginn führte die 21-Jährige bereits mit 3:0 und schien auf einem guten Weg, den ersten Satz für sich zu entscheiden.
Scharapowa leistete sich jede Menge Doppelfehler und hatte bis zum Schluss Probleme mit ihrem Aufschlagspiel.
Lisicki setzte der überragenden Vorhand der Russin ihre Kraft entgegen.
Aber dann drehte Scharapowa auf.
Dreimal in Folge gab Lisicki im zweiten Durchgang ihren Aufschlag ab, blieb dennoch lange im Spiel.
Scharapowa musste ihr bestes Tennis zeigen.
Was auch ihr Lebensgefährte Sasha Vujacic beobachtete.
Auch wenn es kurz tröpfelte, kam der Deutschen keine Regenpause zu Hilfe.
So mühte sie sich letztendlich umsonst.
Lisicki spielte klasse - Scharapowa war Weltklasse.
Damit war im Halbfinale Endstation für Lisicki, die in der nächsten Wochen unter den besten 30 der Weltrangliste zu finden sein wird.