Hartes Training und Disziplin: Cheerleading ist mehr als Popowackeln
zuletzt aktualisiert: 18.03.2009 - 18:21Düsseldorf (RPO). Cheerleading ist vor allem aus amerikanischen Basketball- und Footballspielen nicht wegzudenken. Wirbelnde Haare, kraftvolle Sprünge, und immer ein Lächeln im Gesicht: diese Mädchen machen einen Knochenjob. Und sehen dabei auch noch bezaubernd aus.
Cheerleading, das heißt übersetzt soviel wie "(das Publikum) zum Beifall führen". Ursprünglich sollten die Tänzerinnen die eigene Sportmannschaft anfeuern und das Publikum animieren. Heute leisten die Cheerleader viel mehr, als nur simple Applaus-Anweiser zu sein. Wer die Mädchen spöttisch als knappbekleidete Hupfdohlen am Spielfeldrand sieht, verkennt den sportlichen Anspruch, dem sie genügen müssen. Cheerleading ist ein anstrengender, kraftvoller Sport.
Laut "Chants, Cheers und Pyramiden", einem deutschen Magazin für Cheerleading, "ist es oft schwierig, genügend qualifizierte Mädchen zu finden- von Männern ganz zu schweigen". Deshalb seien deutsche Teams auch noch weit vom amerikanischen Leistungsstandard entfernt.
Anfangs verlacht, finden auch immer mehr Männer den Weg zum professionellen Stimmungsmacher. Vorreiter für das starke Geschlecht im Cheerleading-Sport waren die Chicago Bulls: 14 männliche Cheerleader entwickelten sich zum Publikumsmagnet, den "Matadors".
Mittlerweile gibt es auch in anderen Teams männliche Tänzer. Gerade für Hebefiguren und Partnerstunts sind sie unersetzlich. Und solche akrobatischen Einlagen machen die Cheerleading-Gruppen erst recht zum Hingucker. Einblicke in diese Welt der Pompons und Pyramiden finden Sie in unserer Bildershow.
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