Dirk Nowitzki ist der aktuell einzige deutsche Basketballspieler der US-Profiliga NBA. Er steht seit 1998 bei den Dallas Mavericks unter Vertrag und gilt als einer der besten Basketballspieler der Welt.
Im Januar 2010 knackte Nowitzki als 34. Spieler der NBA-Geschichte die 20.000-Punkte-Marke.
In der Saison 2006/07 bekam Nowitzki als erster Deutscher den NBA Most Valuable Player Award (MVP) für den wertvollsten Spieler der Saison verliehen.
Über Handball und Tennis führte Nowitzkis Weg erst mit 13 Jahren zum Basketball. Hier spielte er für die Schulmannschaft des Würzburger Röntgen-Gymnasiums.
In der Saison 1997/98 machte "Dirkuless" als erfolgreichster Korbschütze und Rebounder des damaligen Zweitligisten DJK Würzburg den Aufstieg seines Arbeitgebers perfekt.
Die NBA-Scouts wurden auf den damals 19-Jährigen aufmerksam, als dieser beim "Nike Hoop Summit" eine Junioren-Weltauswahl gegen die besten US-Junioren mit einer überragenden Leistung (33 Punkte und 14 Rebounds) zum Sieg führte.
Der NBA Draft führte ihn 1998 zu den Milwaukee Bucks, von wo aus er zu den Dallas Mavericks transferiert wurde. Nowitzki war damit der erste deutsche Basketballspieler überhaupt, der es direkt aus Europa in die NBA schaffte.
Bei den Dallas Mavericks erhilelt Nowitzki den Namen "German Wunderkind“.
Bereits in seiner zweiten Saison konnte sich Nowitzki als Führungsspieler bei den "Mavs" etablieren.
Seit der Spielzeit 2000/01 ist Nowitzki der erfolgreichste Korbjäger der Mavericks.
Dirk Nowitzki ist mittlerweile siebenmaliger All Star.
In den Play-offs 2003, die Mavericks erreichten das Halbfinale, stellte er mit 46 Punkten den Vereinsrekord auf. Anfang Dezember 2004 überbot Nowitzki diesen in einem Spiel der regulären Saison gegen die Houston Rockets mit 53 Punkten.
Bei der Basketball-WM 2006 in Japan kämpfte sich Nowitzki mit dem deutschen Nationalteam bis ins Viertelfinale, wo es den Vereinigten Staaten unterlag.
Im Jahr 2007 schied Nowitzki mit den Dallas Mavericks bereits in der ersten Play-off-Runde aus.
Er wurde kritisiert, da er im entscheidenden sechsten Spiel nur acht Punkte erzielte und sein Team somit nicht auf Siegerkurs brachte.
Auch in den Jahren 2008 und 2009 kam für Nowitzki und die Mavericks das frühe Aus in den Play-offs. Der Titel sollte ihm verwehrt bleiben.
2011 dann die Erlösung: Nowitzki holte mit den Dallas Mavericks den Meisterring und wurde selbst zum MVP der Finalserie gewählt. Es ist der bislang größte Erfolg für den Würzburger.