US-Sport: Umzugs-Verbot für Coyotes stärkt NHL
zuletzt aktualisiert: 01.10.2009 - 14:24
Phoenix (sid). Im Gezerre um die Zukunft der bankrotten Phoenix Coyotes in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL ist der Liga ein bahnbrechender Punktsieg gelungen und eine Rückkehr des Teams nach Kanada gerichtlich ausgeschlossen worden. Konkursrichter Redfield Baum wies bei der Zwangsversteigerung des Klubs zwar die Gebote sowohl der NHL als auch des kanadischen Investors Jim Balsillie zurück, bestätigte aber gleichzeitig mit Nachdruck das Recht der NHL zur Bestimmung ihrer Mitglieder und der Standorte ihrer Klubs. In Balsillies 242,5-Millionen-Dollar-Offerte sah das Gericht in seiner 28-seitigen Entscheidungsbegründung die Veranstalterrechte der NHL "nicht ausreichend geschützt". Der Milliardär erklärte daraufhin seine Bemühungen um einen Erwerb des Teams und eine anschließende Ansiedlung des Klubs im Eishockey-Mutterland für beendet. Die seit Verfahrensbeginn gegen einen Umzug nach Kanada stimmende NHL hingegen erhielt von Baum die Aufforderung, ein lediglich in Bezug auf die Befriedigung der Coyotes-Gläubiger leicht nachgebessertes Gebot abzugeben.
Quelle: SID/chk
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