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Frankfurt/Main
Mitarbeiter betrügt DOSB mit fingierten Rechnungen

Frankfurt/Main. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist jahrelang von einem Mitarbeiter der eigenen Hauptverwaltung betrogen worden. Einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bestätigte der DOSB. Der Mann, dem inzwischen fristlos gekündigt wurde, soll seit 2009 dem DOSB im Namen von Unternehmen fingierte Rechnungen gestellt haben, die er selbst auf ein Konto überwies, auf das er Zugriff hatte. Laut FAZ soll es sich um einen Gesamtschaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro handeln.

Der Fall kam durch die Nachfrage des Verbandes bei einem der Kunden ans Tageslicht. DOSB und eine betroffene Firma erstatteten daraufhin Anzeige. Der finanzielle Verlust trifft den DOSB zu einer ungünstigen Zeit. Im vergangenen Jahr gab der Dachverband für das Geschäftsjahr 2014 ein Minus von 1,23 Millionen bekannt.

(sid)
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