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Sportmoderatorin
Lierhaus bereut Hirn-OP und öffentlichen Heiratsantrag

Hintergrund: Das ist Monica Lierhaus
Hintergrund: Das ist Monica Lierhaus FOTO: AP
Hamburg. Fernsehmoderatorin Monica Lierhaus ist ungeduldig mit ihren medizinischen Fortschritten. Die 45-Jährige war nach einer Hirnoperation ins künstliche Koma versetzt worden.

"Ich merke sie nicht. Leider. Meine Gangart nervt mich nach wie vor sehr", sagte Lierhaus in einem Interview, das das Redaktionsnetzwerk Deutschland, dem mehr als 30 Tageszeitungen angehören, mit Lierhaus und ihrer Mutter Sigrid geführt hat. Im Jahr 2009 war die Sportmoderatorin nach einer Hirnoperation in ein künstliches Koma versetzt worden und hatte schwere Schäden davongetragen. Nach vier Monaten im Koma sei sie "auf dem Stand eines Kleinkindes" gewesen, erklärte sie. Heute sei sie wieder "bei 85 Prozent".

Die Sky-Moderatorin erklärte, dass sie sich heute nicht nochmal für die Operation entscheiden würde. Auf die Bemerkung ihrer Mutter, dass sie dann tot wäre, entgegnete sie: "Egal. Dann wäre mir vieles erspart geblieben."

Auch ihren viel beachteten Auftritt bei der Verleihung der Goldenen Kamera 2011, als sie ihrem Lebensgefährten Rolf Hellgardt auf der Bühne einen Heiratsantrag gemacht hatte, betrachtet sie heute mit Distanz: "Den würde ich heute nie wieder machen. Ich wollte Rolf etwas zurückgeben, weil er so wahnsinnig viel für mich getan hatte. Falsche Zeit, falscher Ort. Das weiß ich jetzt auch", sagt Lierhaus.

Lierhaus und Hellgardt haben sich mittlerweile getrennt. "Ja. Schade. 18 Jahre", sagte Lierhaus zu der Trennung. "Aber die Welt geht nicht unter. Die Welt dreht sich weiter. Ja. Ich habe so viele Rückschläge meistern müssen - das bekomme ich jetzt auch noch hin."

 

(dpa)
 
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