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Keine Knochenbrüche
Villas-Boas steigt nach Unfall bei Rallye Dakar aus

Andres Villas-Boas steigt nach Unfall bei Rallye Dakar aus
Glück im Unglück für Andre Villas-Boas. FOTO: afp, FF
San Juan de Marcona. Für den portugiesischen Fußballtrainer Andre Villas-Boas ist das Debüt bei der Rallye Dakar schmerzhaft zu Ende gegangen. Der ehemalige Teammanager des FC Chelsea musste nach einem Unfall auf der 4. Etappe im Krankenhaus untersucht werden und das legendäre Langstreckenrennen aufgeben.

"Die Dakar ist für uns leider vorbei. Sagt allen, dass es Ruben und mir gut geht", schrieb der Portugiese bei Instagram. Bei einem Sprung in den Dünen kamen Villas-Boas und sein Co-Pilot Ruben Faria mit ihrem Toyota Hilux zuerst mit der Front des Fahrzeugs auf. Villas-Boas klagte über Rückenschmerzen, nach Angaben seines Teams seien bei den Untersuchungen aber keine Brüche festgestellt worden.

Villas-Boas, der unter anderem auch Tottenham Hotspur und den FC Porto trainiert hatte, ist im Motorsport kein Unerfahrener. Seit Jahren ist der 40-Jährige ein begeisterter Motorradfahrer, sein Onkel Pedro Villas-Boas bestritt die Dakar im Jahr 1982. Auf Empfehlung eines Freundes verzichtete Villas-Boas jedoch darauf, bei der Rallye mit dem Motorrad zu starten.

Doch Villas-Boas war nicht der einzige prominente Fahrer, der bei der vierten Etappe der Rallye Dakar aussteigen musste. Während der Brite Sam Sunderland, Führender und Titelverteidiger in der Motorradwertung, mit Rückenproblemen aufgeben musste, ging es auch für den Spanier Nani Roma nicht weiter. Der frühere Gesamtsieger in der Auto- und Motorradwertung wurde nach einem Unfall am Montag im Krankenhaus behandelt und konnte beim Teilstück im peruanischen San Juan de Marcona am Dienstag (Ortszeit) nicht mehr starten. Der Franzose Cyril Despres, fünfmaliger Gesamtsieger auf dem Motorrad, musste nach einem Unfall mit seinem Peugeot aufgeben und schied aus.

Auch Nasser Al-Attiyah aus Katar hatte Pech. Nachdem der 47-Jährige mit seinem Toyota die erste und die dritte Etappe gewonnen hatte, blieb er auf der 444 Kilometer langen Etappe, von der 330 Kilometer gewertet wurden, dreimal im Sand stecken und verlor dabei mehr als eine Stunde. 

(can/sid/dpa)
 
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