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Rallye Dakar
Dakar-Zuschauer kommt bei Rennunfall ums Leben

Die Todesopfer der Rallye Dakar
Die Todesopfer der Rallye Dakar
La Paz. Das erste Todesopfer bei der Rallye Dakar 2016 nahmen die Starter des lebensgefährlichen Rennens als schreckliche Normalität hin. Den Ruhetag am Sonntag nutzte das Teilnehmerfeld ungeachtet der Ereignisse des Vortags, als ein 63-Jähriger am Streckenrand vom Auto des Franzosen Lionel Baud erfasst worden war, zur Vorbereitung auf die zweite Hälfte des Offroad-Abenteuers. Wie nach dem schweren Unfall mit zwölf Verletzten beim Prolog eine Woche zuvor nimmt die Hatz durch Argentinien und Bolivien weiter ihren Lauf.

Rund 70 Tote zählt die Dakar in ihrer knapp 40-jährigen Geschichte bereits. Immer wieder waren auch Fans, die dicht am Streckenrand den waghalsigen Piloten zujubelten, betroffen. Am Samstag verlor Mitsubishi-Pilot Baud auf der siebten Etappe von der Salzwüste von Uyuni bis zum argentinischen Salta die Kontrolle über seinen Rennwagen und konnte einem Fan aus Bolivien nicht mehr ausweichen. "Die Mediziner konnten leider nur noch den Tod der verletzten Person feststellen", teilten die Organisatoren mit.

Schon der Auftakt war von erschütternden Szenen überschattet worden, als die Chinesin Guo Meiling aus dem hessischen X-Raid-Team mit ihrem Mini Cooper in eine Zuschauergruppe gefahren war. Einer der Verletzten soll noch immer in einem kritischen Zustand sein, hieß es am Wochenende.

(dpa)
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