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DTM
BMW legt keine Berufung gegen Wittmann-Ausschluss ein

DTM: BMW legt keine Berufung gegen Wittmann-Ausschluss ein
BMW und Marco Wittmann akzeptieren die Disqualifikation in Ungarn. FOTO: dpa, tfr jai nic
Budapest. BMW hat seinen Protest gegen die Disqualifikation von DTM-Spitzenreiter Marco Wittmann (Markt Erlbach) nach dem Rennen am vergangen Sonntag in Budapest zurückgezogen.

"Wir wissen alle: Solche Verfahren können langwierig sein. Und im Sinne des Sports macht es einfach Sinn, dass in Hockenheim der Meister gekürt wird", sagte BMW-Motorsportdirektor Marquardt in der Sport1-Sendung Boxenfunk (Mittwoch, 23.00 Uhr).

Wittmann geht damit endgültig mit 14 Punkten Vorsprung auf seinen härtesten Verfolger Edoardo Mortara (Italien/Audi) in die letzten beiden Saisonläufe am 15. und 16. Oktober, bei denen maximal noch 50 Zähler zu gewinnen sind.

BMW hätte bis Donnerstag beim Berufungsgericht des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) seinen Protest offiziell bestätigen müssen. Mit Einhaltung aller Fristen hätte es allerdings eng werden können mit einem Urteil vor dem sportlichen Schlussakt der Saison.

Am späten Sonntagabend war Wittmanns vierter Platz auf dem Hungaroring aberkannt worden, nachdem die Sportkommissare eine zu niedrige Unterbodenplatte an seinem BMW bemängelt hatten. Mit zwölf weiteren Punkten auf dem Konto hätte der Franke bereits im vorletzten Saisonlauf seinen zweiten Titel nach 2014 aus eigener Kraft perfekt machen können.

Auch Mercedes zog seinen Protest gegen die Disqualifikation des in Budapest drittplatziertzen Spaniers Daniel Juncadella zurück.

(sid)
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